1151 – Amateursport außen vor – Hamburg-Derby mittendrin

N’Abend allerseits,

nicht nur in den europäischen Fußball-Wettbewerben geht es langsam aber sicher in die heiße Phase. Auch die Temperaturen in Deutschland haben jüngst einen Satz nach oben gemacht. Zugegeben: Das Niveau dieser Überleitung lässt einen Verweis aufs Sky-Cinema-Programm erahnen – darum soll es in den kommenden Zeilen allerdings nicht gehen. Vielmehr wächst mit steigenden Temperaturen die Hoffnung vieler Sportlerinnen und Sportler im Amateurbereich, wieder ihrem Lieblingshobby nachgehen zu können. Denn wie so Vieles liegt der Amateursport in diesen Tagen brach – während sich die ausgefeilten Konzepte der Profis trotz zahlreicher Zerreißproben an einem fortwährenden Bestand erfreuen dürfen. Wer wie ich dagegen nur aus Spaß an der Freude Sport treibt, der ist aktuell stark beeinträchtigt. Um den Stand der Dinge im Amateursport und die Hoffnung auf eine zeitnahe Rückkehr zur Normalität soll sich das heutige Vorwort drehen. 

Allgemeine Aussagen lassen sich dabei natürlich nur bedingt treffen. Erstens leben wir in einem föderalistischen Staat, zweitens sind die Sportarten unterschiedlich. Was sie vereint, ist sicherlich der Verzicht auf Wettkämpfe. Denn selbst ein Leichtathlet mag derzeit alleine seine Runden drehen können. Doch ersetzt auch eine Vielzahl an gelungenen Trainingseinheiten keinen Vollsprint auf der Zielgeraden, wobei das Erblicken des Vordermanns die letzten Prozente herauskitzelt. Und selbst Bodybuilder müssen mit ihrem hauseigenen Spiegel Vorlieb nehmen. Mit anderen Worten hat quasi jeder Hobbysportler aktuell sein Päckchen zu tragen.

Da es in diesem Blog schwerpunktmäßig um Fußball geht, möchte ich versuchen, die Situation im Amateurfußball etwas näher zu beleuchten. Plump gesagt läuft da aktuell nichts. Es kann aufgrund bestehender Kontaktbeschränkungen weder Spiel- noch Trainingsbetrieb stattfinden. Das geht vielerorts seit etwa Ende Oktober so und wird sich auch noch eine Weile ziehen. Laut den Beschlüssen vom Bund-Länder-Gipfel ist Amateurfußball bis zum 7. März tabu. Die meisten Verbände in Deutschland haben aber schon kommuniziert, dass wohl bis mindestens Ende März nicht gespielt werden kann. Ganz gleich, ob sie es selbst lieber anders hätten. Denn die Verbände sind gänzlich auf die Entwicklungen und Entscheidungen aus der Politik angewiesen – Stichwort: Corona-Schutzverordnungen.

Kritik an Verbänden nur bedingt gerechtfertigt

Deswegen kann ich in vielen Fällen die Kritik an den Verbänden ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Zumindest nicht, wenn es darum geht, ihnen eine wartende Haltung zu unterstellen. Sie sind nun einmal abhängig von politischen Entscheidungen. Andererseits müssen sich aber auch viele – wenngleich nicht alle – Verbände berechtigte Kritik gefallen lassen. Denn die Saison 2020/21 stand von Anfang an auf der Kippe. So viel hat uns die vorige Spielzeit, die ja dann auch einen Corona-Crash erlebt hat, gelehrt. Schon damals wurden Debatten geführt, ob und wie man die Saison zu Ende bringen sollte. Einen einheitlichen Weg gab es nicht. Im Sommer hätten die Verbände die Chance gehabt, durch Staffelaufteilungen kleinere Gruppen zu erzeugen und somit die Ligenkonzepte auf sicherere Beine zu stellen. Leider ist das nur in den seltensten Fällen gelungen.

Ein paar positive Beispiele sind da aber zu nennen. Der Niedersächsische Fußball-Verband etwa hat seine Staffeln verkleinert. Noch mehr Zeit bei der Terminplanung hat der Bayrische Fußballverband, der einen Sonderweg eingeschlagen hat. Die Saison 2019/20 wurde nicht abgebrochen, sondern ausgedehnt. Es handelt sich jetzt um eine Spielzeit über zwei Jahre – geplant in weiser Voraussicht auf das, was uns genau jetzt ereilt hat. Weniger gut – oder nennen wir es weniger vorausschauend – geplant wurde in NRW. Dort hoffen die Verbände momentan inständig, irgendwie die Hinrundenspiele durchzuboxen, damit es überhaupt eine Wertung geben kann. Davon sind aber viele Staffeln weit entfernt, es hat ja auch nicht wenige Corona-Spielabsagen gegeben. Die Saison einfach zu annullieren, ist wohl kaum eine Alternative. Dieses Szenario findet etwa der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen deshalb problematisch, weil er sich rechtlich angreifbar macht. Konkret befürchtet der FLVW eine Klage-Welle von Klubs, die durch einen Saisonabbruch benachteiligt würden, weil sie anderenfalls womöglich aufgestiegen wären.

Die Hoffnungen auf einen Wiederbeginn sind beim Verband also genauso groß wie bei den Spielern, die einfach nur endlich wieder auf den Platz zurückkehren wollen. Um die Hinserie zu komplettieren, wäre es je nach Staffelgröße aber schon wichtig, dass die Politik bis Ende April maßgebliche Lockerungen für Teamsport verabschiedet. Es muss ja immer eine gewisse Vorlaufzeit zum Trainieren eingeplant werden, ein Kaltstart wird auch in den unteren Ligen wegen des Verletzungsrisikos kategorisch ausgeschlossen. Dazu kommen natürlich noch potenzielle weitere Spielabsagen, weil Corona sich dann eben doch nicht ganz wegzaubern lässt.

Stufenmodell zum Restart wahrscheinlich

Es kann gut sein, dass die Corona-Schutzverordnungen ein Stufenmodell für den Restart im Amateurfußball vorsehen – so wie es übrigens auch der Landessportbund und die Sportminister der jeweiligen Länder fordern. Danach sind je nach Inzidenzwert bestimmte Sportangebote möglich. Je geringer die Inzidenz, desto mehr ist drin. Das würde den Verbänden zumindest Planungssicherheit geben. Die Frage ist natürlich, woran man die Inzidenz abmisst. Die Bundesland-Ebene ist sicher zu groß gefasst. Lokale Hotspots bleiben ja wahrscheinlich weiter bestehen. Teams aus lokalen Hotspots ganz normal antreten zu lassen, wäre verantwortungslos. Wenn man ein solches Stufenmodell daher auf kommunaler Ebene umsetzt, gibt es das Problem, dass bestimmte Klubs oberhalb der Kreisklasse möglicherweise über Wochen außen vor sind. Einfach ist es also nicht, ein geeignetes Konzept zu finden. Das wissen auch die Sportminister der Länder, die in den vergangenen Wochen eine Beschlussvorlage ausgetüftelt haben, mit der sie den Politikern vor dem Bund-Länder-Treffen Druck machen. Darin ist aber auch eine Prämisse verankert: Der Wiedereinstieg in den Sport „steht selbstverständlich unter der zwingenden Voraussetzung eines sich weiterhin rezessiv entwickelnden Infektionsgeschehens.“ Heißt: Auch ein genialer Stufenplan ist letztlich von den Corona-Fallzahlen abhängig. 

Also bleibt ohnehin nichts anderes übrig, als geduldig auf den „Anpfiff“ aus der Politik zu warten. Im Zweifel verschiebt sich der Start der neuen Saison eben wieder nach hinten – alles schonmal durchgekaut. Wobei die Parallele zum vergangenen Jahr ja auch Hoffnung macht. Im Mai und Juni – wir erinnern uns – gingen die Zahlen bundesweit stark runter. Gepaart mit den in diesem Jahr angelaufenen Impfungen halte ich eine ähnliche, wenn nicht gar erfreulichere Entwicklung für realistisch. Obwohl man dann streng genommen bei der Abwägung von Lockerungen auch die Todeszahlen stärker berücksichtigen sollte als die bloßen Infektionszahlen, die aktuell ja stagnieren. Denn die Impfung schützt offenbar nicht voll vor einer Infektion mit der Britischen Mutation, die gerade in Deutschland Überhand nimmt, eben aber vor einem schweren Krankheitsverlauf. Außerdem wird viel mehr getestet. Apropos: Insbesondere Schnelltests ließen sich bei genügend Kapazitäten ja auch wunderbar im Feld des Amateursports anwenden. Doch das ist nochmal eine andere Debatte.

Sportanlagen öffnen: Ein symbolischer Schachzug

Fakt ist, Fußball wird als Kontakt- und Teamsportart von Lockerungen erst zum Schluss betroffen sein. Später zum Zuge kommen allenfalls noch die Handballer und Basketballer, deren überdachter Spielort noch einmal zusätzliches Konfliktpotenzial in der Corona-Debatte garantiert. Besser dran sind da die Einzelspieler-Sportarten wie Tennis. In Bayern wird laut Innen-und Sportministerium fleißig an einem Lockerungsplan für den Amateur- und Breitensport gefeilt. In Nordrhein-Westfalen gibt es seit Montag wieder mehr Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Den Betreibern steht es dort frei, Sportanlagen unter eigener Aufsicht wieder zu öffnen. Die Devise: Man darf nur Sport mit einer weiteren Person oder einer Personengruppe aus dem eigenen Haushalt treiben. Zu anderen Gruppen muss mindestens fünf Meter Abstand gehalten werden. Bahnbrechend ist das nicht, die Öffnung der Sportanlagen ist für mich an der Stelle eher ein symbolischer Akt. Auch wenn manche, die damit wirklich etwas anfangen können, das vielleicht anders sehen. Stichtag für weitere Lockerungen ist dann der 3. März, also der Tag des Bund-Länder-Gipfels, bei dem sehr wahrscheinlich auch Sport auf der Agenda stehen wird. Ich bin echt gespannt, ob und inwiefern die Beschlussvorlage der Sportminister umgesetzt wird.

Denn man muss kein Sportpsychologe sein, um zu begreifen, dass viele Menschen sich im Hinblick auf die ausbleibende sportliche Lieblings-Aktivität in einem unschönen Verzicht üben. Gerade bei Kindern ist das schon echt hart. Erwachsene können sich dann ja doch noch gut die paar Monate mit Joggen über Wasser halten, aber erzählt das mal einem Zehnjährigen. Ich finde, Bewegung und vor allem der Spaß an der Bewegung sollte Kindern nicht länger geraubt werden als nötig. Langsam aber sicher geht es um die Verhältnismäßigkeit.

Damit ist der Monolog beendet. Weiter geht’s mit den Ansetzungen, bei denen mir Justin und Leon netterweise unter die Arme gegriffen haben. Ein Danke geht raus.

Die Ansetzungen vom 26. Februar bis zum 01. März 2021

Bundesliga, 23. Spieltag

Freitag, 26. Februar 2021, ab 20.15 Uhr (DAZN)

Werder Bremen – Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr)

Uli Hebel, Experte: Ralph Gunesch, Field-Reporter: Mario Rieker

Moderation: Alex Schlüter

Samstag, 27. Februar 2021, ab 14.00 Uhr (Sky)

VfB Stuttgart FC Schalke 04 (15.30 Uhr)

Jonas Friedrich (Einzelspiel), Klaus Veltman (Konferenz)

Field-Reporter: Michael Leopold

Borussia Dortmund – Arminia Bielefeld (15.30 Uhr)

Martin Groß (Einzelspiel), Florian Schmidt-Sommerfeld (Konferenz)

Field-Reporter: Marcus Lindemann

VfL Wolfsburg – Hertha BSC (15.30 Uhr)

Oliver Seidler (Einzelspiel), Michael Born (Konferenz)

Field-Reporter: Jens Westen

FC Bayern München – 1.FC Köln (15.30 Uhr)

Kai Dittmann (Einzelspiel), Hansi Küpper (Konferenz)

Field-Reporter: Patrick Wasserziehr

Moderation: Esther Sedlazcek, Experte: Dietmar Hamann

ab 17.30 Uhr (Sky)

RB Leipzig Borussia Mönchengladbach (18.30 Uhr)

Wolff Fuss

Field-Reporter: Stefan Hempel

Moderation: Sebastian Hellmann, Experte: Lothar Matthäus

Sonntag, 28. Februar 2021, ab 13.15 Uhr (DAZN)

1.FC Union Berlin – TSG Hoffenheim (13.30 Uhr)

Marco Hagemann, Experte: Sebastian Kneißl, Field-Reporter: Sebastian Benesch

Moderation: Daniel Herzog

ab 14.30 Uhr (Sky)

1.FSV Mainz 05 – FC Augsburg (15.30 Uhr)

Hansi Küpper

Field-Reporter: Ulli Potofski

ab 17.30 Uhr (Sky)

Bayer 04 Leverkusen – SC Freiburg (18.00 Uhr)

Tom Bayer

Field-Reporter: Ecki Heuser

Moderation: Britta Hofmann, Experte: Erik Meijer


2. Bundesliga, 23. Spieltag (Sky)

Freitag, 26. Februar 2021, ab 18.00 Uhr

Jahn Regensburg SC Paderborn (18.30 Uhr)

Holger Pfandt, Interviews: Schalte

SV Darmstadt 98 Karlsruher SC (18.30 Uhr)

Klaus Veltman, Field-Reporter: Alexander Bonengel

Moderation: Hartmut von Kameke

Samstag, 27. Februar 2021, ab 12.30 Uhr

Hannover 96 SpVgg Greuther Fürth (13.00 Uhr)

Jürgen Schmitz, Interviews: Schalte

VfL Bochum FC Würzburger Kickers (13.00 Uhr)

Holger Pfandt, Field-Reporter: Dirk große Schlarmann

Holstein Kiel FC Erzgebirge Aue (13.00 Uhr)

Jörg Dahlmann

Moderation: Peter Hardenacke

Sonntag, 28. Februar 2021, ab 13.00 Uhr

1.FC Heidenheim Fortuna Düsseldorf (13.30 Uhr)

Sven Haist

1.FC Nürnberg – Eintracht Braunschweig (13.30 Uhr)

Torsten Kunde, Field-Reporter: Martin Winkler

SV Sandhausen VfL Osnabrück (13.30 Uhr)

Jörg Dahlmann, Interviews: Schalte

Moderation: Yannick Erkenbrecher

Montag, 01. März 2021, ab 19.30 Uhr

FC St. Pauli – Hamburger SV (20.30 Uhr)

Stefan Hempel, Experte: Torsten Mattuschka

Field-Reporter: Jurek Rohrberg


3. Liga, 26. Spieltag

Freitag, 26. Februar 2021, ab 18.30 Uhr (Magenta Sport)

1860 München – SpVgg Unterhaching (19.00 Uhr)

Franz Büchner

Moderation: Sascha Bandermann, Experte: Martin Lanig

Samstag, 27. Februar 2021, ab 13.45 Uhr (Magenta Sport)

Konferenz (14.00 Uhr)

Martin Piller & Alex Klich

FC Viktoria Köln – Hansa Rostock (14.00 Uhr)

Mike Münkel

Moderation: Kamila Benschop

Hallescher FC – VfB Lübeck (14.00 Uhr)

Lenny Leonhardt

Moderation: Stefanie Blochwitz

SC Verl – 1.FC Saarbrücken (14.00 Uhr)

Gari Paubandt

Moderation: Tobi Schäfer

SV Wehen Wiesbaden – 1.FC Magdeburg (14.00 Uhr)

Mario Bast

Moderation: Thomas Wagner

ab 13.45 Uhr (Magenta Sport) / ab 14.00 Uhr (SWR, NDR, MDR und BR)

1.FC Kaiserslautern – SV Meppen (14.00 Uhr)

Magenta Sport: Stefan Fuckert

SWR: Florian Winkler

NDR: Wilfried Hark

Moderation (Magenta Sport): Cedric Pick

Moderation (SWR): Lea Wagner, Gast: Thomas Riedl

Moderation (NDR): Andreas Käckell

Dynamo Dresden – FC Ingolstadt 04 (14.00 Uhr)

Magenta Sport: Andreas Mann

MDR: tba, Experte: Benjamin Kirsten

BR: Lukas Schönmüller

Moderation (Magenta Sport): Anett Sattler

Moderation (MDR): René Kindermann

Moderation (BR): Dominik Vischer

Sonntag, 28. Februar 2021, 12.45 Uhr (Magenta Sport)

Türkgücü München – FSV Zwickau (13.00 Uhr)

Basti Schwele

Moderation: Sascha Bandermann

ab 13.45 Uhr (Magenta Sport)

KFC Uerdingen 05 – MSV Duisburg (14.00 Uhr)

Christian Straßburger

Moderation: Tobi Schäfer

Montag, 01. März 2021, 18.45 Uhr (Magenta Sport)

SV Waldhof Mannheim – FC Bayern München II (19.00 Uhr)

Stefan Fuckert

Moderation: Kamila Benschop


Premier League, 26. Spieltag (Sky)

Samstag, 27. Februar 2021, ab 13.20 Uhr

Manchester City – West Ham United (13.30 Uhr)

Roland Evers

ab 15.50 Uhr

West Bromwich Albion – Brighton & Hove Albion (16.00 Uhr)

Markus Götz

ab 18.20 Uhr

Leeds United – Aston Villa (18.30 Uhr)

Hannes Herrmann

ab 20.50 Uhr

Newcastle United – Wolverhampton Wanderers (21.00 Uhr)

Joachim Hebel

Sonntag, 28. Februar 2021, ab 12.50 Uhr

Crystal Palace – FC Fulham (13.00 Uhr)

Hannes Herrmann

Leicester City – FC Arsenal (13.00 Uhr)

Michael Born

ab 14.50 Uhr

Tottenham Hotspur – FC Burnley (15.00 Uhr)

Joachim Hebel

ab 17.00 Uhr

FC Chelsea – Manchester United (17.30 Uhr)

Florian Schmidt-Sommerfeld, Experte: Mladen Petric

Field-Reporter: Raphael Honigstein

ab 20.05 Uhr

Sheffield United – FC Liverpool (20.15 Uhr)

Jonas Friedrich

Montag, 01. März 2021, ab 20.50 Uhr

FC Everton – FC Southampton (21.00 Uhr)

Hannes Herrmann


LaLiga, 25. Spieltag (DAZN)

Samstag, 27. Februar 2021

FC Sevilla – FC Barcelona (16.15 Uhr)

Jan Platte, Experte: Sebastian Kneißl

Sonntag, 28. Februar 2021

FC Villarreal – Atletico Madrid (21.00 Uhr)

Marcel Seufert, Experte: Michael Hofmann

Montag, 1. März 2021

Real Madrid – Real Sociedad (21.00 Uhr)

Flo Hauser, Experte: Max Nicu


Serie A, 24. Spieltag (DAZN)

Samstag, 27. Februar 2021

Hellas Verona – Juventus Turin (20.45 Uhr)

Matthias Naebers, Experte: Christian Bernhard

Sonntag, 28. Februar 2021

Inter Mailand – CFC Genua (15.00 Uhr)

Ruben Zimmermann, Experte: Benny Lauth

AS Roma – AC Mailand (20.45 Uhr)

Carsten Fuß, Experte: Sascha Bigalke


Ligue 1, 27. Spieltag (DAZN)

Samstag, 27. Februar 2021

FC Dijon – Paris St. Germain (17.00 Uhr)

Stefan Galler, Experte: Alexis Menuge

Sonntag, 28. Februar 2021

AS Monaco – Stade Brest (13.00 Uhr)

Claus Müller

Olympique Marseille – Olympique Lyon (21.00 Uhr)

Martin Sedlacek


Internationaler Fussball (Sportdigital FUSSBALL)

Freitag, 26. Februar 2021

J. League, 1. Spieltag: Kawasaki Frontale – Yokohama F-Marinos (10.00 Uhr)

Hannes Herrmann

Ekstraklasa, 19. Spieltag: Rakow Czestochowa – Podbeskidzie (18.00 Uhr)

Karsten Linke

Sky Bet Championship, 33. Spieltag: Derby County – Nottingham Forest (20.45 Uhr)

Christian Blunck

Samstag, 27. Februar 2021

K League, 1. Spieltag: Jeonbuk Hyundai Motors – FC Seoul (6.00 Uhr)

Marcus Radefeld

A-League, Woche 10: Melbourne Victory – Western United FC (9:10 Uhr)

Ulf Kahmke

Sky Bet Championship, 33. Spieltag: AFC Bournemouth – FC Watford (13:30 Uhr)

Florian Obst

Sky Bet Championship, 33. Spieltag: FC Middlesbrough – Cardiff City (16:00 Uhr)

Karsten Linke

Fortuna Liga, 21. Spieltag: FC Zbrojovka Brünn – Viktoria Pilsen (18:30 Uhr)

Jakob Vogel

Liga NOS, 21. Spieltag: FC Porto – Sporting Lissabon (21:30 Uhr)

Christian Blunck

Sonntag, 28. Februar 2021

Eredivisie, 24. Spieltag: PSV Eindhoven – Ajax Amsterdam (14:30 Uhr)

Karsten Linke

Eredivisie, 24. Spieltag: AZ Alkmaar – Feyenoord Rotterdam (16:45 Uhr)

Christian Blunck

Copa do Brasil, Finale – Hinspiel: Gremio – Palmeiras (20:00 Uhr)

Arne Malsch

Montag, 1.März 2021

Liga NOS, 21. Spieltag: Benfica Lissabon – FC Rio Ave (20:00 Uhr)

Marcus Radefeld


Europa League – Auslosung Achtelfinale

DAZN: Nico Seepe


Handball-Bundesliga, Nachholspiel (Sky Sport News)

Sonntag, 28. Februar 2021, ab 13 Uhr

07. Spieltag: THW Kiel – Füchse Berlin (13.30 Uhr)

Karsten Petrzika, Experte: Pascal Hens

Field-Reporter: Jens Westen


Die Analyse

Bundesliga: Echtes Topspiel und zum zweiten Mal in Folge Sonntagmittag

Wir starten rein in die Ansetzungen. Ich hatte oben bereits erwähnt: Es geht langsam in die heiße Phase. Die richtigen Kracher-Spiele bleiben an diesem Bundesliga-Spieltag zwar aus, aber das Topspiel ist sicherlich eines. Außerdem stammt das Wochenend-Highlight aus dem Unterhaus. Doch angefangen mit der Bundesliga am Freitag, dort kommt der Kommentar von DAZN wie gewohnt aus der Box. Kommentator beim Spiel Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt ist Uli Hebel. Sein Experte heißt Ralph Gunesch. Alex Schlüter gibt den Moderator. Als einziger im Stadion ist Mario Rieker für die Interviews – nicht das erste Heimspiel für den Bremen-Fan, aber der erste Field-Einsatz in dieser Saison. Am Samstag bekommt Martin Groß das NRW-Duell zwischen Dortmund und Bielefeld, das Schmiso in der Konferenz übernimmt und bei dem Marcus Lindemann als Field-Reporter im Einsatz ist. Lindemann fehlt dafür dieses Wochenende als Kommentator. Jonas Friedrich kümmert sich um Stuttgart gegen Schalke im Einzelspiel, Klaus Veltman meldet sich aus der Konferenz. Zwei Spiele bleiben am Samstagnachmittag. Wolfsburg gegen Hertha wird vom Nord-Duo begleitet, von Oliver Seidler über 90 Minuten, von Michael Born aus dem Konferenzkanal. Den Aufgalopp der Kölner beim FC Bayern schauen sich Kai Dittmann (Einzelspiel) und Hansi Küpper (Konferenz) an.

Am Abend wird es dann wie versprochen prominent. Die Champions-League-Achtelfinalisten RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach messen sich. Aus der Red Bull Arena meldet sich Wolff Fuss, wobei es sein zweites Topspiel in Folge ist. Bekommt er nächstes Wochenende trotzdem den Klassiker Bayern gegen Dortmund? Nachdem es in der vergangenen Woche zum ersten Mal ein Spiel am Sonntagmittag gab, folgt an diesem Wochenende gleich das nächste. Für DAZN kommentiert Marco Hagemann. Dazu gesellt sich Sebastian Kneißl. Field-Reporter ist dessen Namensvetter Benesch. Wenig später verzeichnet Hansi Küpper für Sky seinen zweiten Einsatz an diesem Wochenende. Zuletzt war er in der Bundesliga zweimal nur in der Konferenz zu hören. Das soll sich ändern. Er verleiht der Partie Mainz gegen Augsburg seine Stimme. Am Abend grüßt dann Tom Bayer wie so oft in den vergangenen Wochen aus der Bay-Arena. Das Überraschende an der Ansetzung ist sicher nicht der Ort. Stattdessen ist Bayer zum ersten Mal in dieser Saison an einem Sonntag im Dienst.

Sky würdigt Hamburg-Derby mit Stadionbesuch

Wie versprochen folgt jetzt das Spiel, auf das sich wahrscheinlich die meisten von uns sehr freuen. Der FC St. Pauli empfängt am Millerntor den Hamburger Sportverein – es kommt zu einem Derby im engstmöglichsten Sinne. Das Stadtduell muss zwar logischerweise ohne Zuschauer auskommen, den Stellenwert des Spiels macht Sky trotzdem deutlich. Es gibt am Montagabend einen 60-minütigen Vorbericht. Außerdem kommentieren Stefan Hempel und Torsten Mattuschka die 139. Auflage des Duells aus dem Stadion. Das hat in der 2. Bundesliga inzwischen natürlich Seltenheitswert. Jurek Rohrberg wird Field-Reporter sein.

Neben den Formalitäten der Berichterstattung ist aber auch die sportliche Lage extrem interessant. Es soll ja so welche geben, die sagen im Derby zählen keine Ausgangslagen oder Statistiken. Die beiden Revierderbys in dieser Saison sprechen da eine andere Sprache. Und hätte mich jemand vor fünf Wochen gefragt, wer das Hamburg-Derby gewinnen wird, ich hätte geglaubt, die Antwort sicher zu wissen. Doch die Form der Teams hat sich gewandelt. Der HSV hat die letzten drei Spiele nicht mehr siegen können, St. Pauli hat die letzten vier Partien allesamt gewonnen und ist damit die formstärkste Mannschaft der Liga. Das Derby kommt zum jetzigen Zeitpunkt also genau richtig. Ich persönlich hätte aus neutraler Sicht auch nichts einzuwenden, wenn es wieder so ähnlich läuft wie im Hinspiel. Wir erinnern uns: Das Spiel endete 2:2 und in der Schlussphase ging es Schlag auf Schlag.

Ansonsten gibt es in der 2. Bundesliga keine Überraschungen. Jörg Dahlmann und Holger Pfandt verzeichnen je zwei Einsätze, wobei beide es jeweils einmal mit einer Mannschaft aus der Top-Vier zu tun bekommen. Das ist ja auch das Spannende zum jetzigen Zeitpunkt im Unterhaus. Vier Teams stehen mit 42 Punkten da. Das ist neben dem HSV zum einen Holstein Kiel, das Erzgebirge Aue empfängt. Jörg Dahlmann begleitet die Partie. Holger Pfandt wird berichten, ob Bochum sich gegen den Tabellenletzten aus Würzburg die Blöße gibt. Falls ja, mutieren die Kickers regelrecht zum Favoritenschreck. Und dann bleibt mit der SpVgg Greuther Fürth noch der letzte Vertreter aus dem Top-Quartett übrig: Das Kleeblatt gastiert bei Hannover 96, Jürgen Schmitz ist mit von der Partie.

Kracher in Liga drei / Hannes Herrmann als Fleißbiene

Am Samstagnachmittag gibt es bei zwei Partien aus der 3. Liga gleich drei verschiedene Übertragungen. Gerade eine Begegnung hat sich diesen TV-Wettbewerb auch redlich verdient. Denn mit Dynamo Dresden und dem FC Ingolstadt treffen die beiden Besten aufeinander. Für Magenta Sport dürfen Andreas Mann und Moderatorin Anett Sattler ran. Beim Bayrischen Rundfunk begrüßt Lukas Schönmüller die Zuschauer. Eigentlich hätte er schon vor zwei Wochen 1860 München gegen Hansa Rostock bekommen sollen. Damals machte ihm Flo Eckl das Spiel streitig, der nun aber endgültig mit der Nordischen Ski-WM beschäftigt ist – meinen wir zumindest. Und auch der MDR hat das Spitzenspiel im Programm. Die meisten Einsätze hat bei Magenta Sport Stefan Fuckert. Der meldet sich am Montag zum Spieltagsabschluss, wenn Mannheim sich mit Bayerns Zweiter misst. Am Samstag ist er bereits bei Lautern gegen Meppen im Dienst. Auch dieses Spiel bietet noch zwei Free-TV-Alternativen. Für den SWR kommentiert Florian Winkler, für den NDR Wilfried Hark.

In der Premier League sticht besonders der Fleiß von Hannes Herrmann ins Auge, der alleine für Sky drei Einsätze an diesem Wochenende hat. Hinzu kommt noch eine weitere Ansetzung für ihn, allerdings in Diensten von Sportdigital FUSSBALL. Dass Jonas Friedrich wieder vermehrt in der Premier League zum Einsatz kommt, konnten wir ja ohnehin in den vergangenen Wochen beobachten. An diesem Spieltag nimmt er sich Liverpool bei Sheffield an. Auffällig ist: Mit Toni Tomic fehlt ein PL-Stammkandidat. Was wir an diesem Wochenende jedoch nicht vermissen müssen, ist ein waschechtes Topspiel. Im Match of the week zwischen Chelsea und Manchester United wird Schmiso von Mladen Petric unterstützt. Und weil es zuletzt so gut geklappt hat, ist auch Field-Reporter Raphael Honigstein wieder mit an Bord.

Experten-Aufgebot bei DAZN / Top-Spiele in Portugal und den Niederlanden

Wer einen Blick auf die übrigen Top-5-Ligen wirft, dem fällt schnell auf, dass es sehr expertenlastig wird bei DAZN, das einmal gefühlt seine komplette Riege ausschöpft. Dass in LaLiga Jan Platte und Sebastian Kneißl die Partie Sevilla gegen Barcelona übernehmen, ist noch nicht ungewöhnlich. Gleiches gilt für das Duo Flo Hauser und Max Nicu beim Real-Duell Madrid gegen Sociedad. Doch auch für Villarreal gegen Atletico stehen beim Internet-Streamingdienst zwei Leute im Dienstplan, neben Marcel Seufert auch Experte Michael Hofmann. In Italien sind ebenso drei von drei Partien mit Co-Kommentar versehen. Wenn die Roma auf den AC Mailand trifft, wird Carsten Fuß nicht etwa von Christian Bernhard, sondern von Sascha Bigalke unterstützt. Bernhard leistet dafür Matthias Naebers Gesellschaft, der Hellas Verona gegen Juventus Turin kommentiert. Ruben Zimmermann und Benny Lauth haben außerdem das Geschehen bei Inter gegen CFC Genua im Blick. In Frankreich setzt DAZN fürs Paris-Spiel bei Dijon wie schon in der vergangenen Woche auf Stefan Galler und Alexis Menuge. 

Sportdigital FUSBALL ist bei seinen Kommentatoren an diesem Wochenende in etwa so breit aufgestellt wie DAZN bei seinen Experten. Heißt: Auch die „Rotationsspieler“ der Fußball-Berichterstattung Marcus Radefeld und Jakob Vogel kommen zum Einsatz. Die Kracher übernehmen aber andere: Da ist zum einen das heiße Duell in der Liga NOS zwischen Top-Verfolger Porto und Tabellenführer Sporting. Gewinnen die Hausherren nicht, sieht es um die Meisterschaft schon düsterer aus, das weiß auch Christian Blunck. Die Eredivisie-Tabelle gibt ein ganz ähnliches Bild ab. Dort ist Gastgeber PSV Eindhoven gegen den besser platzierten Tabellennachbarn Ajax Amsterdam zum Siegen verdammt, will sich das Team um Mario Götze noch Titel-Chancen ausrechnen. Karsten Linke ist dort am Mikrofon.

Last but not least: Europa-League-Auslosung & Handball im Free TV

Was nicht untergehen soll, ist die Auslosung des Achtelfinals in der UEFA Europa League am Freitag ab 13 Uhr, in der Hoffnung, dass die Runde der letzten 16 überhaupt mit deutscher Beteiligung stattfindet. Kommentator ist für DAZN Nico Seepe. So wie es aussieht, macht er es alleine. In der Vergangenheit waren sie da ja durchaus schonmal zu zweit im Einsatz, vielleicht dann ja ab dem Viertelfinale. 

Als kleines I-Tüpfelchen gibt es noch eine Handball-Ansetzung aus dem Free-TV. Das gab es ja schon einmal kurz vor dem Jahreswechsel, als die Konferenz auf Sky Sport News lief. Auch dieses Mal überträgt SSN, allerdings nicht die Konferenz, sondern den Kracher zwischen dem THW Kiel und den Füchsen Berlin. Im Kampf um die Meisterschaft, die sich für meine Begriffe nur zwischen Kiel und Flensburg entscheiden kann, ist es ein ganz interessantes Duell. Der THW hat noch ein paar Spiele weniger auf dem Konto, darf dafür aber eben genau gegen solche Brocken wie die auswärtsstarken Füchse eben keine Nervenschwäche zeigen. Karsten Petrzika kommentiert die Begegnung am Sonntag. Sein Experte ist Pascal Hens, die Interviews im hohen Norden führt Jens Westen.

An dieser Stelle bedanke ich mich fürs Mitlesen und wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Veröffentlicht in Bundesliga & Co. und verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , .

26 Kommentare

  1. Die Bundesliga-Konferenz sagt mir vom Personal nicht so zu; ich empfinde 3 von 4 Kommentatoren als stimmlich sehr anstrengend. Würde mich freuen, wenn Frank Buschmann mal wieder zurückkäme.
    Wolff Fuß überrascht mich beim Topspiel und ich bin sehr gespannt, ob er tatsächlich nächste Woche mit „FCB-BVB“ sein drittes Topspiel in Folge kommentiert, aber vermutlich schon.

    Aber meine Aufmerksamkeit widmet sich am Wochenende ohnehin erstmal der Skisprung-WM in Oberstdorf (live in der ARD). Bartels und Hannawald werden ja vor Ort sein; zumindest hatten sie das mal gesagt vor zwei Wochen, wenn ich es richtig verstanden habe.

  2. Tolle Premierleague-Ansetzungen: Evers, Götz und Friedrich, hört sich super an. Wie findet Ihr die Ansetzungen? Wolff Fuss wär auch mal wieder schön in der PL zu hören.

  3. Ich würde mir kompaktere Texte über Corona wünschen, sowie eine entsprechende Überschrift. Das begleitet mich im Alltag schon genügend 🙂
    Und Wörter wie “mutieren die Kickers” würde ich auch nicht unbedingt wählen. Es mutiert schon genügend…

    Sky setzt wohl auf Wolff Fuss als Aushängeschild um 18:30 Uhr.
    Nächste Saison wird es bestimmt weniger Topspielkommentatoren geben.

    • Dass es weniger Topspiel-Kommentatoren gibt, glaube ich nicht, da Sky den ganzen Sonntag verloren hat. Und ich denke nicht, dass einer vin denen zu DAZN wechselt. Was aber möglich ist, dass einer der Topspiel-Kommentatoren zu Amazon wechselt, weil die ja Champions League zeigen.

      Ich würde das Topspiel Bayern gg. Dortmund Martin Groß echt sehr gönnen. Und viele BVB-Fans, die ich kenne, sind Buschi-Fans und würden sich über Buschi bei Bayern gg. Dortmund freuen.

      Du hast geschrieben, dass du dir kompaktere Texte über Corona wünschst. Ich nicht. Man hat von dem Thema nämlich die Schnauze voll. Ich möchte mich hier als Maßnahmen-Skeptiker nicht auch noch streiten. Da hat man genug mit zu tun. Aber imm Endeffekt bestimmen die Blogger ja die Themen.

      • Mit kompaktere Texte meine ich, dass die Thematik Pandemie verkürzt in einem Abschnitt unter der Rubrik Corona gelistet werden sollte.
        Klartext: Ich habe auch die Schnauze voll 😀

        Ich vermute, dass mindestens einer von den Herren Fuss, Dittmann, Groß oder Buschmann Sky verlassen wird, da Jonas Friedrich für Prime kommentieren wird. Das ist dir wohl durchgegangen 🙂
        Es könnte auch sein, dass RTL noch Kommentatoren für die Europa League bräuchte.

        Aber nur Bundesliga am Samstag und sonst nichts, da wird gewaltig was passieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Wolff Fuss keine Champions League kommentiert.

        • Oh ja tatsächlich ist es mir mit Friedrich durchgegangen, aber Bundesliga kommentiert er ja trotzdem. Sebastian Hellmann wusste ich.

          Was meint ihr wer kommentiert ab kommender Saison für ran die Bundesliga? Ich habe Matthias Stach im Visier. Was meint ihr tut sich personell noch so bei Sky, was wir jetzt noch nicht wissen?
          Das Topspiel sollte von dem aktuellen Quartett auf ein Duo der Kommentatoren reduziert werden.
          Aber wie erwähnt würde ich es Martin Groß echt gönnen und mich freuen, wenn er das Topspiel Bayern gg. Dortmund bekommt. Vermuten tu ich aber Dittmann oder Fuss.
          Uli hebel fand ich gestern Abend wieder sehr angenehm mit Gunesch. So gut wie keine Fehleinschätzungen und er weiß genau, wann er ein Spieler loben kann und wann er sich aufs Spiel konzentriert. Bei Marcus Lindemann ist das nämlich das Problem, also mein Eindruck, nichts gegen ihn persönlich, aber mir gefällt Lindemanns Stil nicht so.

      • Und 4 Topspielkommentatoren sind zu viel für ein Spiel. Warum nicht gleich 20 von 21 Kommentatoren als Topspielkommentatoren benennen? 😀

        Ich hoffe, Wolff Fuss kommentiert nächste Woche und auch das Spitzenspiel im April zwischen Bayern und Leipzig.

        Michael Born war eine Zumutung 😀
        Das 4:5 war der Wahnsinn.

      • Damit ich hier mal etwas Luft aus der Blase nehme. Ich habe mich schon von Topspielen verabschiedet. Mein bevorzugtes Format im Fußball ist und bleibt unter den vorliegenden Gegebenheiten die Konferenz. Stand jetzt planen Sky und ich eine Zusammenarbeit für die kommenden Jahre.
        Für Jonas Friedrich freue ich mich extrem, er hat sich die neue Aufgabe absolut verdient.
        Grundsätzlich möchte jeder Kommentator „große“ Spiele kommentieren, da bin ich mir sicher. Zur Akzeptanz von On Air Personal gibt es bei vielen Sendern Zuschauer-bzw. Kundenbefragungen. Das ist dann einer von mehreren Aspekten, die zur Art der Einsätze führen. Außerdem sollte eine Senderleitung generell von den Fähigkeiten der On Air Leute überzeugt sein. Das ist wichtiger als die Frage, wer wie und wo sonst noch alles meint, was Sache ist.
        Ich werde sicher in erster Linie weiter TV machen und ganz sicher in der Unterhaltung weitermachen. Ich hoffe, das hilft ein wenig weiter.

        • Wir freuen uns Buschi, dass du a) Sky erhalten bleibst und b) voll auf die Konferenz setzt. Die Konferenz ist und bleibt ein überragendes Format und wir hoffen einfach, dass DAZN in der Champions League auch auf das Format baut. Schließlich ist diese Konferenz im RedZone-Style, wo hart ins Einzelspiel geschnitten wird, sowohl bei DAZN, als auch bei Sky in der 2. Bundesliga eine mittelschwere Katastrophe. Vor allem, weil es auch Einfluss auf den Einzelspiel-Kommentar hat. Wenn man in der 2. Bundesliga ein Einzelspiel schaut, erkennt jeder Blinder, wann der Einzelspielkommentator auch in der Konferenz On-Air ist. Und das ist nicht als Vorwurf für die Reporter gemeint. Das DAZN dies in der Europa League macht, verstehe ich aus Kostengründen absolut. Allerdings kommt keine Dynamik/kein Entertainment auf. Zudem werden Tore teilweise erst fünf Minuten später geschaut. Für die Champions League kann und will ich mir das nicht vorstellen – aber DAZN hat hier definitiv eine Chance für eine erfolgreiche Umsetzung verdient. Und zu Jonas Friedrich ist eigentlich nichts zu ergänzen. Ich durfte ihn in meiner Zeit bei Sky zu einigen Spielen begleiten und habe ihn als fachkundigen, loyalen und wirklich netten Menschen kennengelernt. Einfach ein guter Typ.

          Auf jeden Fall wieder Danke für deinen Input und bis demnächst!

        • Bemerkenswerte Aussage von dir, Buschi.
          Ergänzend möchte ich noch erwähnen, dass ich mir nicht wünsche, dass du keine attraktiven Einzelspiele kommentierst.
          Ich finde lediglich, dass es nicht zu viele Topspielkommentatoren geben sollte.
          Generell sollten bei den zahlreichen Abonnements der Konsument mitentscheiden.
          Und du bist neben Wolff Fuss, Tom Bayer, Jonas Friedrich, Martin Groß und auch Schmiso sehr beliebt.
          Darum finde ich einfach, dass einer von euch Frankfurt gegen Bayern kommentieren hätte sollen.
          Damit verletze ich keinem deiner Kollegen.
          Es ist einfach zu viel Geld im Spiel und dafür erwartet der Konsument eine Premiumübertragung 🙂

    • Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, die besten Spiele ohne Wolff Fuss zu sehen.
      Bayern – BVB wird ständig aufgebläht, selbst wenn Bayern verlieren sollte, ändert das nichts an der Meisterschaft.
      2 Kommentatoren für das Topspiel würde ich auch für angemessen empfinden.
      Ich wäre für Fuss/Friedrich.
      Lindemann mag ich auch gar nicht. Veltman, Dahlmann und Born im Einzelspiel auch nicht.

  4. Freitags fängt es für mich sehr interessant an, denn meine SGE spielt an der Weser und mein Top1-Kommentator Uli Hebel kommentiert, was ich mega finde mit Experte Gunesch.
    Das gibt mir auch Gelegenheit, mir mal wieder die Konferentz anzuschauen. Freut mich für Schmiso, dass er mal wieder den BVB in der Konferenz bekommt, hätte aber auch mal ein BVB-Einzel verdient.
    Bei Veltman habe ich das Gefühl, dass er zur Zeit der Überflieger schlecht hin ist. VFB gg. S04 ist jetzt nicht das größte Topspiel, aber es sind zwei interessante Namen. Er hatte schon “schlechtere” Spiele.

    Einer von euch Bloggern hat ja mal geschrieben, dass wir immer nen “Kurzen” trinken, wenn Bayer aus Frankfurt kommentiert. Jetzt ja wohl, wenn er in Leverkusen zu gegen ist 😀
    Naja das nächste Heimspiel ist ja nächsten Samstag um 15 : 30 Uhr gegen den VFB, dfas wäre ja mal wieder was für ihn.

    Lindemann als Kommentator nicht im Einsatz! Liegt vielleicht daran, dass unsere SGE auf DAZN gezeigt wird und nur noch Bock auf SGE-Fußball har, vor allem nach dem guten Bayern-Spiel 😀

  5. Apropos Kosten bei Übertragungen…
    Weiß jemand, warum bei den Spielen in der 3. Liga Dresden – Ingolstadt und Kaiserslautern – Meppen drei Kommentatoren kommentieren müssen? Zwei, jeweils für Pay TV und ÖR, alles okay! Aber warum kann die ARD da nicht ein Team ansetzen und das Signal auf alle dritten Programme übertragen, die übertragen wollen? Sind noch mMn auch unsere Gebühren, die man anderweitig einsetzen könnte.

    • weil es nicht die Philosophie ist, weil die einzelnen Senderanstalten die Teams aus ihrem Sendegebiet abdecken. Die Sendungen sind ja auch darauf aufgebaut.

      • Ok, dass die Sender ihre Teams abdecken klingt logisch. Aber es wäre doch auch eine “neutrale” Übertragung möglich, vergleichbar mit dem DFB Pokal, wo beide Teams gleichermaßen fair beleuchtet werden.
        Versteh mich bitte nicht falsch, möchte hier kein Fass aufmachen.

        • Ich verstehe dich, aber dies ist halt nicht die Idee hinter Lokalfernsehen. Das ist die simple und einfach Erklärung. Sonst könnten sie den Laden dicht machen und 50 Leite rauswerfen, die damit ihr Geld verdienen. Zudem besitzen die Übertragungen wohl auch einen guten Zuspruch. Du kannst derartige Spiele nicht im Lokalfernsehen zeigen, ohne einen klaren Bezug zu den lokalen Teams herzustellen. Wenn der BR jetzt federführend wäre für eine Übertragung von Rostock gehen Unterhaching und in den Vor- und Nachberichten müssten sie mehr Hansa als Haching abdecken, weil Rostock mehr Leute anzieht. Das würde einfach keinen Sinn ergeben.

  6. Jörg Dahlmann hat heute wieder einen rausgehauen bei Sandhausen gg. Osnabrück. Es spielen die beiden “Loser-Vereine”, deswegen hat man mich als Kommentator eingesetzt. 😀 Und den hat er aber mit viel Humor gebracht und Yannik Erkenbrecher hat ja auch gesagt, dass er wegen einem interessantem Spiel da ist. 😀 Ein typischer Dahlmann, weswegen ich ihn vermissen werde!

    Die Sky90-Runde war heute sehr fachkompetent und unterhaltsam. Unser Trainer Hütter strotzt vor innerlicher Ruhe und Sympathie.

    Was sagt ihr eigentlich zum akutellen Sky90-Studio? Also ich finde es von der Atmosphäre her sehr gemütlich mit den Sesseln. Auf jeden Fall ein Traum im Gegensatz zum vorherigen Studio mit den Aquarien, welches ich nicht so toll fand.

  7. Sky90 empfinde ich immer als sehr gezwungen und gestelzt. Bin kein Fan vom Wasserzieher und das 11:30 Konzept ist Quatsch! Sky diese Woche mit den Top 4 (Fuss, Groß, Dittmann und Friedrich) am Start. Find ich gut!

    • Ich fand die Sendezeit 19:55 Uhr besser von Sky90.

      Ich finde das Format an sich besser als den Doppelpass, aber mit König wird es viel besser da bin ich mir sicher.

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