1171 – Keine Zuschauer in Berlin, aber Sky und ARD

N’Abend allerseits,

wer glaubt, dass mit der entschiedenen Meisterschaft alle Fragen im nationalen Titelrennen geklärt sind, der täuscht sich. Im Finale des seit 1935 ausgetragenen DFB-Pokals stehen sich RB Leipzig und Borussia Dortmund gegenüber. Den Vorgeschmack haben die beiden Teams ja am vergangenen Wochenende höchstselbst gegeben. Doch es war letztlich nur die Generalprobe für eines der größten Highlights im deutschen Fußball, den Pokalabend im Olympiastadion in Berlin. Leider muss das Duell wieder ohne Zuschauer auskommen – wie schon im vergangenen Jahr. Wer jedoch im Stadion sein wird, sind die Berichterstatter. Sowohl Sky als auch die ARD sind mit der ganzen Mannschaft vor Ort. Im vergangenen Jahr sendete ja nur die ARD komplett aus Berlin. Mehr Infos in der Analyse.

Zuschauer: Berlin nein, London ja

Doch noch kurz zurück zur Zuschauer-Frage, die für das Pokalfinale eindeutig beantwortet wurde, uns in den kommenden Wochen und Monaten aber noch häufiger beschäftigen wird. Denn so richtig die Maßnahme ist, das DFB-Pokal-Endspiel vor leeren Rängen auszutragen, so wichtig wird es sein, im Sommer Konzepte zu erproben, um zeitnah wieder Fans in die Stadien zu lassen. Die UEFA will aus dem Champions-League-Finale und der Europameisterschaft ja bereits im eigenen Interesse Versuchskaninchen machen. Das CL-Finale wird deshalb aller Voraussicht nach in London ausgetragen und nicht in Istanbul. Dass das Augenmerk der Verbände dabei nicht auf dem Fußball-Fan liegt, sondern vielmehr auf Sponsoreneinnahmen, ist offensichtlich und auch nicht weiter neu. Die Frage ist jetzt nur: Handelt es sich wieder mal um eine verfrühte Debatte um Zuschauer in den Stadien oder ist der Zeitpunkt diesmal gerechtfertigt?

Testkonzepte in Stadien unabdingbar

Und an der Stelle muss ich eine zumindest bedingt eine Lanze brechen für die UEFA. Den Gedanken ausgeklammert, warum sie die Zuschauer wieder in die Stadien lassen will, ist es im Sommer schlichtweg an der Zeit, an angemessenen Orten (!) Konzepte zu erproben. Die UEFA hat zudem die finanziellen Möglichkeiten, Hygienekonzepte auf die Beine zu stellen und Zuschauer kontrolliert in die Stadien zu lassen. Zur Erinnerung: Wir haben diese Debatte schon vor knapp einem Jahr geführt. Damals gab es keine Impfungen, damals waren Corona-Tests längst nicht so etabliert und zugleich bewegten sich die Forderungen der Vereine und Verbände zum Teil in ähnlichen Dimensionen. Inzwischen ließen sich Impfungen und negative Tests sinnvoll als Eintrittskarte nutzen. Unter diesen Gesichtspunkten glaube ich, dass bei der anstehenden EM eine Beteiligung der Zuschauer ausprobiert werden sollte. Jedoch müssen die Austragungsorte solche sein, in denen die Corona-Inzidenz vergleichsweise niedrig ist. Genau das ist ja jetzt auch die Idee. Dementsprechend wurden Dublin und Bilbao die Spiele wieder entzogen. St. Petersburg und London springen ein. Ohnehin bietet sich England als Austragungsort an. Doch den Status der EM als paneuropäisches Turnier zu verändern, wäre von der UEFA wohl zu viel verlangt.

Vorher braucht es Öffnungen in anderen Bereichen

Die EM kann in der Zuschauer-Frage als internationales Vorbild funktionieren. Trotzdem stößt manchen in Deutschland die Debatte um Zuschauer in den Stadien sauer auf. Zurecht, denn sie ist genau dann problematisch, wenn man sie ins Verhältnis setzt zu anderen gesellschaftlichen Bereichen. Wir haben in Deutschland noch immer eine Notbremse mit Ausgangssperre, die Restaurants sind geschlossen, der Amateursport liegt brach. Auch hier wurde es verpasst, Testkonzepte auf die Beine zu stellen. Die Stadt Tübingen musste ihr Modellprojekt zum Beispiel wieder abbrechen, weil die dafür maßgebliche Inzidenz des Landkreises Tübingen zu hoch war. Die Inzidenz der Stadt (!) Tübingen war jedoch trotz der testweisen Lockerungen vergleichsweise niedrig. Meiner Meinung nach ist man an dieser Stelle grundsätzlich zu vorsichtig, während Wissenschaftler und Aerosolforscher sich ja eigentlich einig sind, dass die meisten Ansteckungen aus dem privaten Raum stammen. Doch Fakt ist: Viele Branchen leiden noch immer sehr unter den Einschränkungen. Insofern ist die Debatte um Zuschauer – zumindest in Deutschland – wieder verfrüht, denn den Profi-Fußball in der Priorisierung über die oben genannten Bereiche zu stellen, empfinde ich als ungerecht. 

Zuschauerfrage: Ein Blick auf München

Deshalb hat sich ja auch München bis heute noch nicht klar zur Zuschauerfrage positioniert. Völlig zurecht – das würde meiner Meinung nach jeder Glaubwürdigkeit entbehren. Allerdings dringt die UEFA auf eine Entscheidung. 14.500 Zuschauer sollen ab dem 15. Juni in die Allianz-Arena. Das ist in gut einem Monat, was es zu einem Spiel auf Zeit macht. Die Inzidenz ist in München jetzt gerade unter 100 gerutscht. Ab Mittwoch dürfen Biergärten, Theater und Kinos unter Auflagen öffnen. Sofern die Inzidenz weiter nach unten geht und weitere Öffnungsschritte möglich sind, sollten meiner Meinung nach auch Zuschauer in die Stadien dürfen. Ob es direkt von Null auf 14.500 gehen muss, sei mal dahingestellt.

Wie auch immer: Meine Hoffnung bleibt, dass der Impfeffekt immer stärker durchdringt. In erster Linie im Sinne einer Rückkehr in die gesellschaftliche Normalität. Und natürlich auch, damit wir leere Stadien vor dem Fernsehbildschirm nicht mehr länger ertragen müssen, anstatt selbst in der Arena mitzufiebern.

Alles weitere in den Ansetzungen.


Die Ansetzungen vom 11. Mai bis zum 13. Mai 2021

DFB-Pokal, Finale

Donnerstag, 13. Mai 2021, ab 19.45 Uhr (Sky) / 20.15 Uhr (ARD)

RB Leipzig Borussia Dortmund (20.45 Uhr)

Sky: Kai Dittmann, Field-Reporter: Martin Groß

ARD: Florian Naß, Field-Reporter: Christian Dexne

Moderation (Sky): Jessica Libbertz, Experte: Lothar Matthäus

Moderation (ARD): Matthias Opdenhövel, Experte: Bastian Schweinsteiger


Bundesliga, Nachholspiel 31. Spieltag (Sky)

Mittwoch, 12. Mai 2021, ab 17.30 Uhr

FC Schalke 04 Hertha BSC (18.00 Uhr)

Tom Bayer, Field-Reporter: Marcus Lindemann


2. Bundesliga, Nachholspiel 28. Spieltag (Sky)

Donnerstag, 13. Mai 2021, ab 15.15 Uhr

Holstein Kiel SSV Jahn Regensburg (15.30 Uhr)

Markus Gaupp, Interviews: Schalte


Premier League, 36. Spieltag (Sky)

Dienstag, 11. Mai 2021, ab 18.45 Uhr

Manchester United Leicester City (19.00 Uhr)

Joachim Hebel

Mittwoch, 12. Mai 2021, ab 20.30 Uhr

FC Chelsea FC Arsenal (19.00 Uhr)

Florian Schmidt-Sommerfeld, Experte: Mladen Petric

Field-Reporter: Raphael Honigstein


Premier League, Nachholspiele (Sky)

Dienstag, 11. Mai 2021, ab 21.05 Uhr

32. Spieltag: FC Southampton Crystal Palace (21.15 Uhr)

Hannes Herrmann

Donnerstag, 13. Mai 2021, ab 18.50 Uhr

19. Spieltag: Aston Villa FC Everton (19.00 Uhr)

Michael Born

ab 21.00 Uhr

34. Spieltag: Manchester United FC Liverpool (21.15 Uhr)

Toni Tomic


LaLiga, 36. Spieltag (DAZN)

Dienstag, 11. Mai 2021, ab 21.55 Uhr

UD Levante FC Barcelona (22.00 Uhr)

Lukas Schönmüller, Experte: Sebastian Kneißl

Mittwoch, 12. Mai 2021, ab 18.55 Uhr

FC Sevilla FC Valencia (19.00 Uhr)

Guido Hüsgen

ab 21.55 Uhr

Atlético Madrid Real Sociedad (22.00 Uhr)

Jan Platte, Experte: Benny Lauth

Donnerstag, 13. Mai 2021, ab 21.55 Uhr

FC Granada Real Madrid (22.00 Uhr)

Lukas Schönmüller


Serie A, 36. Spieltag (DAZN)

Mittwoch, 12. Mai 2021, ab 20.40 Uhr

US Sassuolo Juventus Turin (20.45 Uhr)

Carsten Fuß

FC Turin AC Mailand (20.45 Uhr)

Mario Rieker

Inter Mailand AS Rom (20.45 Uhr)

Uli Hebel


Coupe de France, Halbfinale

Mittwoch, 12. Mai 2021, ab 20.55 Uhr (DAZN) / ab 20.55 Uhr (Sport1+)

HSC Montpellier Paris Saint-Germain (21.00 Uhr)

DAZN: Stefan Galler

Sport1+: Oliver Forster

Donnerstag, 13. Mai 2021, ab 21.10 Uhr (Sport1+)

GFA Rumilly Vallières – AS Monaco (21.15 Uhr)

Sport1+: Peter Kohl


Internationaler Fussball (Sportdigital FUSSBALL)

Dienstag, 11. Mai 2021

Liga NOS, 32. Spieltag: CD Nacional Funchal – Benfica Lissabon (19.00 Uhr)

Karsten Linke

Liga NOS, 32. Spieltag: Sporting Lissabon – Boavista Porto FC (21.30 Uhr)

Christian Blunck

Mittwoch, 12. Mai 2021

Copa Libertadores, 4. Spieltag, Gruppenphase: Santos – Boca Juniors (00.15 Uhr)

Christian Blunck

Copa Libertadores,4. Spieltag, Gruppenphase: Independiente del Valle –Palmeiras (02.30 Uhr)

Arne Malsch

Donnerstag, 13. Mai 2021

Eredivisie, 33. Spieltag: PSV Eindhoven – PEC Zwolle (14.30 Uhr)

Hannes Herrmann


Die Analyse

Gebührender Abschied für Opdenhövel

Wie bereits im Vorwort angerissen, übertragen sowohl die ARD als auch Pay-TV-Sender Sky das DFB-Pokalfinale aus dem Olympiastadion in Berlin. Personell gibt es bei beiden Sendern sowohl Überschneidungen als auch Wechsel im Vergleich zum Vorjahr. Letzteres betrifft zum Beispiel den Kommentatoren-Posten der ARD. Was für manche überraschend kommt, ist im Grunde die logische Folge der Halbfinal-Spiele: Florian Naß bekommt das Finale, nachdem in den Halbfinals Gerd Gottlob und Tom Bartels zu hören waren. Der dritte im Bunde, auf den die ARD auch bei der EM setzen wird, fehlte bis dato und hat dann jetzt auch seine verdiente Ansetzung im DFB-Pokal. Matthias Opdenhövel, der ja bei der Europameisterschaft nicht mehr mit an Bord sein wird, steht vor seinem letzten “großen Moderator-Auftritt“ im Dienste der ARD, ehe er zu ProSieben/Sat.1 wechselt. An seiner Seite ist wie schon beim vergangenen Pokalfinale Bastian Schweinsteiger als Experte, dem ein neutraler Blick aufs Geschehen in diesem Jahr leichter fallen dürfte. Biathlon-Fachmann Christian Dexne von rbb gibt den Field-Reporter.

Dittmann ist die logische Ansetzung

Für Sky kommentiert wenig überraschend Kai Dittmann, der ähnlich wie Naß im Halbfinale nicht zum Zuge kam. Wie in den Kommentaren zu lesen war, hätten sich viele – mich eingenommen – an dieser Stelle Tom Bayer als Reporter gewünscht. Doch so viel Romantik gibt die Fußball-Berichterstattung dann doch nicht her. Martin Groß, welcher der Dortmund-Gala gegen Kiel noch höchstselbst seine Stimme verlieh, führt im Nachgang des Finals die Interviews für Sky. Gibt sicherlich schlechtere Tage für einen Einsatz als Field-Reporter. Etwas überraschend kommt der Einsatz trotzdem. Im Moderationsteam ist natürlich Lothar Matthäus der Experte, jedoch nicht neben Michael Leopold, sondern an der Seite von Jessica Libbertz. Auch sie bekommt also einen gebührenden Abschied.

Nachholspiele, was sonst?

Nach wie vor stehen einige Nachholspiele auf dem Programm. In der 1. und 2. Bundesliga dürfen sich zwei Teams beweisen, die trotz Quarantäne und fehlender Spielpraxis zuletzt zur Höchstform aufliefen. Am Mittwoch kann Hertha auf Schalke dem Klassenerhalt ein großes Stück näher rücken. Die scheidende Kommentatoren-Legende Tom Bayer, mit dem Leon hier im Blog ein Interview veröffentlicht hat, grüßt aus der Veltins-Arena. Marcus Lindemann führt die Interviews. Donnerstag – zu ungewohnt früher Stund – kann Kiel auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken. Roland Evers berichtet vom Heimspiel der Störche gegen Jahn Regensburg.

Gleich drei Kracher in der Premier League

In der Premier League stehen gleich drei Kracher an. Dass liegt auch an Manchester United. Da die Red Devils ins Europa-League-Finale eingezogen sind, ist das Programm des Tabellenzweiten nun so eng, dass Hertha und Kiel nur ihren Hut ziehen können. Das Team von Ole Gunnar Solskjær muss sowohl am Dienstag als auch am Donnerstag ran. Erst geht es gegen den Tabellennachbarn aus Leicester, Joachim Hebel ist mit von der Partie. Zwei Tage später folgt das nächste Heimspiel gegen Liverpool, um das sich Toni Tomic kümmert. Das Match of the week fällt auf das London-Derby zwischen Chelsea und Arsenal. Neben Florian Schmidt-Sommerfeld meldet sich Mladen Petric und auch Raphael Honigstein wieder im Einsatz. Zudem messen sich am Dienstag Southampton und Crystal Palace vor den Augen von Hannes Herrmann sowie am Donnerstag Aston Villa und Everton, Michael Born kommentiert.

Nach wie vor Spannung in LaLiga

Zwei volle Spieltage lauern in Spanien und Italien. Zuletzt gab es in LaLiga ja schon den ganz heißen Spieltag, wo die vier Bestplatzierten die Duelle unter sich führten. Doch zwei Unentschieden später sind wir so schlau wie zuvor. Fällt nun eine Vorentscheidung? Das Gastspiel von Barcelona bei Levante haben Lukas Schönmüller und Sebastian Kneißl im Blick. DAZNs Chefkommentator Jan Platte meldet sich zusammen mit Benny Lauth bei Atlético gegen Real Sociedad zu Wort. Am Donnerstag liefern Granada und Real Madrid den Spieltagsausklang, erneut ist Schönmüller im Dienst. Und der Vollständigkeit halber: Das Duell zwischen Sevilla und Valencia am Mittwoch ist eine Sache für Guido Hüsgen. In der Serie A kommt DAZN derweil ohne Experten aus. Zwar ist die Meisterschaftsfrage geklärt, doch hinter Inter geht es richtig eng zur Sache. Carsten Fuß hält uns zur Alten Dame auf dem Laufenden, Mario Rieker übernimmt das Gastspiel vom AC Mailand beim FC Turin. Und Uli Hebel verfolgt das Kräftemessen zwischen Inter und der Roma. 

Viertligist mischt im Coupe de France mit

Die Ligue 1 ist nach wie vor eine Woche weiter und kommt ohne englische Woche aus. Stattdessen kommt es zum Halbfinale im Coupe de France. Das Spiel mit Paris-Beteiligung hat auch DAZN im Programm. PSGs Aufgalopp bei Montpellier kommentiert Stefan Galler. Für Sport1+ ist Oliver Forster an Bord. Am Donnerstag steigt der Internet-Streamingdienst aus. Vom Viertligisten GFA Rumilly Vallières verspricht man sich offenbar nicht die größten Einschaltquoten. Peter Kohl hingegen verleiht dem Spiel für Sport1+ seine Stimme. Funfact: In der Championnat National 2 – Gruppe C (Eine von Frankreichs 4. Ligen) liegt Valliéres zwei Pünktchen vor Monacos Zweitauswahl. Nun geht es also ausnahmsweise gegen die Profis. Wie immer hat auch Sportdigital.FUSSBALL ein breites Angebot.

In diesem Sinne, euch eine schöne Woche!

39 Antworten zu “1171 – Keine Zuschauer in Berlin, aber Sky und ARD”

  1. Auch Jessica Libbertz hat sich ihren Einsatz verdient!

    Spannender Eintrag. Über Tübingen hast du dich aber hervorragend informiert. Hast du Bezug nach Tübingen? 🙂

    Auf Florian Naß bin ich richtig gespannt. Sollte Marcel Reif nicht für Servus TV kommentieren, werde ich im Ersten schauen.
    Das letzte Spiel von Florian Naß hatte ich in der 2. Runde vor Weihnachten verfolgt, als Stuttgart auf die Freiburger traf.
    Nun bekommt er das erste große Spiel, das ich verfolge.

  2. Schön, freu mich aufs Pokalfinale. Die 90min gucke ich mir dann mit meinem Lieblingskommentator Kai Dittmann auf Sky an, den Nachlauf mit Opdenhövel in der ARD. Da wird man ja bestimmt auch einen Rückblick seiner Zeit senden.
    Von Jessica Libbertz war ich nie ein Fan, ebenso wenig wie von Tom Bayer.

    Mit Florian Naß hatte ich ja gerechnet. Aber wie gesagt: ich werde nicht recht warm mit ihm beim Fußball. Für mich gehört er zum Handball und zum Radsport. Da finde ich ihn sehr stark!

    Wird Raphael Honigstein etwa mal wieder in München im Studio sein? Das ist doch diese Saison gefühlt 1-2 mal vorgekommen, oder?

  3. Die Telekom gab heute ihr EM-Team bekannt:

    Als Moderatoren sind Johannes B Kerner und Sascha Bandermann im Einsatz.
    Thomas Wagner ist Field Reporter und Anett Sattler berichtet als DFB Reporterin.

    Experten sind Michael Ballack und Fredi Bobic.

    Jan Henkel (!) und Manuel Baum sind für die Analysen zuständig.

    Am Mikrofon sitzen Wolff Fuss (!!!) und Marco Hagemann (!).
    Ebenfalls kommentieren Jan Platte, Benni Zander, Christian Straßburger und Markus Höhner.

  4. Die EM bei MagentaSport kommentieren Wolff Fuss, Marco Hagemann, Jan Platte, Benni Zander, Christian Straßburger und Markus Höhner. Ziemlich starke Truppe wie ich finde!

  5. Starkes Personal von der Telekom bei der Euro. Damit habe ich schon gerechnet.
    Weshalb das so spät veröffentlicht wurde, ist mir jedoch ein Rätsel.
    – die Telekom wird wohl eine Zeitverzögerung im Stream haben. Deswegen schaue ich die Spiele auf ARD/ZDF und weiche auf ORF/SRF aus.
    Ansonsten wären es mir die 10 Euro wert gewesen.
    Wolff Fuss und Marco Hagemann sind schon eine Hausnummer. Nur verwunderlich, dass es keine Co-Kommentatoren geben wird. Welcher Aspekt dabei wohl dahinter steht?

    1. Benni Zander und Jan Platte sind laut Digital Fernsehen ebenso dabei!

      Rolle Rückwärts: Die Telekom verhandelt laut Wolff Fuss noch mit mehren für die Rolle des Co-Kommentators.

      Ich tendiere zu Mirko Slomka, Benedikt Höwedes und Per Mertesacker.

    2. Das leider ewige Streamingproblem… Immerhin für Nutzer vom Telekom Receiver kommt dieses Problem nicht auf. Da sind ja die Sender integriert und die Verzögerung fällt weg. Ich werde wegen des Personals sicherlich ein Großteil der EM auf Magenta verfolgen

    3. Wie weichst du auf SRF/ ORF aus? Da zumindest ersteres in Deutschland aktuell so gut wie nicht verfügbar ist.
      Und ich mir ansonsten auch nicht vorstellen kann, dass die Sender die Spiele, wie bei der CL, in Deutschland übertragen dürfen.
      Sonst würde die Telekom ja die “teureren” deutschen Rechte nicht kaufen….

      1. Via ExpressVPN. Dieser Schritt ist nicht illegal!! 🙂

        Ich würde sofort auf Magenta zurück greifen, doch als Stream ist mir das in diesem Fall zu heiß. Falls der Hype für die EM doch noch auftreten sollte…

  6. Ich bin großer Fan von Wolff Fuss und Marco Hagemann und sehe Johannes B. Kerner lieber im Sport als in der Unterhaltung. Würde lieber Magenta schauen können, als ÖR, aber die ländlichen Regionen lassen es nicht zu.
    Dass die Telekom für die EM externe Leute engagiert, empfinde ich als kleine ‘Watschn’ gegenüber denen, die Woche für Woche in der 3. Liga, BBL und DEL arbeiten und einen EM-Einsatz durchaus verdient hätten.
    Kann aber auch verstehen, dass die Telekom “einen raus hauen möchte”, um zu zeigen, was sie können.

    1. Ich stimme mit beiden Aussagen von euch überein. Als “Watschn” empfinden das sicherlich einige Mitarbeiter. Doch für Abonnenten muss gelockt werden…

  7. In den Ansetzungen ist Euch ein Fehler unterlaufen.
    Das Nachholspiel zwischen Kiel und Regensburg findet am Donnerstag den 13. Mai und nicht am Mittwoch den 12. Mai statt.

  8. Könnt ihr Magenta TV empfehlen?
    Ist die Zeitverzögerung ähnlich wie bei DAZN? Überlege mir es zu holen, da ich Wolff Fuss eigentlich hören möchte!

    1. Ich würde sagen ja, das Preis-Leistungs Verhältnis ist aus meiner Sicht sehr gut. Top Übertragungen, gutes Personal und ein großes Portfolio an Sport. Zum Streaming kann ich leider nichts sagen, da Magenta Sport immer über den Telekom Receiver sehe…

        1. In der ARD ist es geplant, dass die Kommentatoren vor Ort sind. Wenn die Reisestimmungen etc zu lassen. Ansonsten kommts aus Köln. Bei Wellmer/Schweinsteiger ist es dasselbe.
          Beim ZDF meine ich gelesen zu haben, dass mehr aus Mainz kommentiert wird. Moderation ist nur aus dem Studio.
          Ich gehe aber davon aus, dass Interviewer/innen in den (meisten) Stadien sein werden.
          Bei Spielen in München denke ich, dass hier aus München kommentiert wird. In London zumindest am Ende auch.

          1. Das mit den Interviewer/innen in den Stadien glaube ich eher nicht, weil dies überhaupt nicht erwähnt wurde. Im Gegenteil wurde ja darauf hingewiesen, dass man den Anteil der reisenden Person minimal halten will. Ich vermute eher, dass man auf die Interviews aus dem World-Feed setzen wird (und diese dann in Köln/Mainz übersetzt). Und die in Frage kommenden Personen (Bergener, Scholt, Büchler, Kaben,…) machen dann vermutlich eher Hintergrundberichte von Deutschland aus – oder haben frei.

            Bei Magenta TV denke ich auch, dass sie das meiste aus der Box kommentieren. Mit nur 6 Kommentatoren würde es sonst sehr schwierig werden. Vielleicht sind Fuß und Hagemann aber zu ausgewählten Spielen auch im Stadion.
            Wobei auch die Frage ist, ob es mehr als einen Kommentatoren-Platz für “German TV” geben würde.

          2. Stimmt, es wurden keine Interviewer/innen erwähnt. Aber auch keine Storymacher/innen.
            So werden Hunke, Baczyk und Othmer sicher bei der EM im Einsatz sein (haben sie selber gesagt), wurden aber nicht genannt.
            Othmer wird, denke ich, die Interviews in München führen.
            Also für die “Heimspiele” erwarte ich in jedem Fall jemanden. Für London eigentlich auch.
            Und vor allem wenn man von Vorort moderieren möchte, dürfte in ein paar Stadien(mit bedeutenden Spielen) ein/e Interviewer/in möglich sein.

  9. Dann bin ich mal gespannt. Magenta wird die meisten Spiele definitiv aus der Box kommentieren.
    Könntet ihr mal wieder eine Umfrage machen? Ob sich die Leser hier Magenta für 10 Euro gönnen werden? 🙂

  10. Die bisherigen Sportübertragungen bei Magenta TV (gefallen mir sehr gut) kann man ja nur sehen, wenn man “Magenta Sport” gebucht hat. Jetzt muss man zusätzlich auch noch “Magenta TV” buchen, um die Fußball EM zu sehen.

  11. Das Pokalfinale pfeift übrigens Manuel Gräfe…nicht! Es ist Felix Brych!
    Was das für die Zukunft als Schiri in der Bundesliga für Gräfe bedeutet, darüber kann man nun trefflich spekulieren.

    1. Ich würde sagen, Brych pfeift, weil er auch langsam der Altersgrenze entgegenschreitet. (nur noch 2 Jahre)

      Da es sehr unsicher ist, dass er nochmal die Chance bekommt, ein Pokalfinale zu pfeifen (da er aus München kommt), hat der DFB die Chance genutzt und ihm das Finale zugeteilt.

  12. Na ja, Brych hatte schon ein Endspiel (Wolfsburg – Dortmund 2015), genau wie Gräfe. (München – Stuttgart 2013)
    Früher war das Pokalendspiel der Höhepunkt der Schiri-Karriere im nationalen Bereich, selbst Dieter Pauly, Volker Roth und Markus Merk haben nur ein Endspiel gepfiffen, aber heute sieht man das wohl nicht mehr so eng.

  13. Freu mich schon aufs Pokalfinale, ich tippe auf einen Sieg von Leipzig. Im Anschluss gebe ich mir dann noch Real auf DAZN.
    Wer von Euch hat das Bier schon kaltgestellt, oder bestellt sich was zu Essen?

  14. Eine halbe Stunde Pokalfinale bei einem Glas Leitungswasser und einer Scheibe Knäckebrot genügt. Dann gibt´s richtigen Feinkost-Fußball:
    Manchester United – FC Liverpool mit dem fantastischen und unvergleichlichen Toni Tomic.

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