1124 – Magenta Sport Cup ruft Eishockey auf den Plan

N’Abend allerseits,

man könnte meinen, seit meinem letzten Eintrag ist sportlich nicht viel passiert. Die deutschen Fußball-Profi-Ligen sind im vollen Fluss, in der Champions League und Europa League brillieren die Superstars auch ohne Zuschauerscharen und im internationalen Fußball nimmt die Saison ihren Lauf. Zwar hat es wieder einen Lockdown gegeben, allerdings ist die Wahrnehmung diesmal eine andere als noch im März. Nicht nur, dass das Virus seine neuartige Schockwirkung etwas verloren hat, auch der Umgang damit ist anders geworden.

Das Übergangskonzept der DFL etwa ist etabliert und aus dem Kreuzfeuer der medialen Diskussion. Fußball mit Fans im Stadion macht mehr Spaß – keine Frage – aber ist das aktuell nicht möglich und darüber murrt keiner mehr. Wieso auch? Die Einschränkungen machen Sinn und es werden nach wie vor spannende Auseinandersetzungen auf dem Platz geboten. Es herrscht also – so weit mein Eindruck – zurecht ein Konsens, den es vor einem halben Jahr noch nicht gegeben hat.

Der Eindruck, dass sich in den vergangenen vier Wochen sportlich nicht viel verändert hat, täuscht dann ein wenig, wenn man schaut, wer von diesem zweiten, unscheinbareren Lockdown tatsächlich mehr betroffen ist. Und auch hier spreche ich sicherlich keine Geheimnisse an. Der Amateursport liegt brach. Und selbst Profi-Vereine in anderen Sportarten kämpfen aufgrund finanzieller Schwierigkeiten um ihre Existenz.

Zuschauer-Magnet strauchelt

Eine Sportart, die mir dabei schon seit Wochen ins Auge sticht, ist Eishockey. Und darüber soll es sich in den nächsten Zeilen ein wenig drehen. Was viele nicht auf dem Schirm haben: Eishockey ist die Mannschaftssportart in Deutschland, die nach Fußball jährlich die meisten Zuschauer in die Stadien bringt. Insbesondere Marken-Schlager wie die Kölner Haie ziehen im Schnitt auch gerne mal 13.000 Fans in ihren Bann. Das würde – Corona natürlich ausgeklammert – ziemlich genau einem durchschnittlichen Fußball-Zweitligisten entsprechen. Und genau diese Kölner Haier schlagen sich jetzt mit Gehaltsverzichten ihrer Profis herum.

Das liegt vor allem an der großen Bedeutung der Zuschauereinnahmen im Eishockey, die gerade schonungslos wegbrechen. Der Anteil der Einnahmen durch Hallenbesucher im Verhältnis zu den TV-Geldern überwiegt ganz im Gegensatz zum Profi-Fußball um ein Vielfaches. Neben den Ticket-Preisen selbst fällt auch das Catering sowie ein großer Teil des Merchandising weg. Den Klubs nun vorzuwerfen, trotz der Gewissheit um Corona und einen potenziellen zweiten Lockdown alles auf eine Karte (Zuschauereinnahmen) gesetzt zu haben, finde ich schwierig. Das Vermarktungspotenzial über andere Wege ist ja dann doch eher überschaubar. Und wenn, dann sollte die Kritik eher die DEL treffen, ihr Geschäftsmodell eingleisig und instabil aufgestellt zu haben.

DEL-Spitze ist sich dem Ausmaß bewusst

Die wirtschaftlichen Probleme für das Eishockey brachte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke bereits beim ersten Lockdown auf den Punkt: „Das Verbot ist für uns schmerzhaft und wirtschaftlich eine Katastrophe“, sagte Tripcke, nachdem die DEL-Saison 2019/20 vor dem Start der Playoffs coronabedingt… (‚auf Eis gelegt wurde‘ wäre jetzt wohl der falsche Audruck). Die Spielzeit fand keinen Meister, die finanziellen Sorgen der Vereine wuchs. Doch das Veto hielt sich damals in Grenzen. Die Adler Mannheim begrüßten die Entscheidung beispielsweise. Weil das Verständnis ein ganz anderes war. Das Virus war neu, der Umgang unerprobt, die Hoffnung auf Vergänglichkeit groß. Inzwischen ist der Konsens – anders als im Fußball – kleiner geworden. Die Profi-Klubs etwa stoßen sich seit dem zweiten Lockdown daran, dass die von ihnen ausgearbeiteten Hygiene-Konzepte nun nicht mehr akzeptiert werden.

Zum aktuellen Stand im Profi-Eishockey: Ein Blick in die Sporthallen zeigt, wie sehr sich der Spielbetrieb von jenem im Profi-Fußball gerade unterscheidet. Im Fußball wird die erste bis dritte Liga derzeit fortgesetzt, die darunterliegenden Ligen pausieren. Im Eishockey hat die DEL (noch) gar nicht angefangen. Die DEL2 hingegen ist angelaufen. Was zunächst seltsam klingt, ist eigentlich ganz logisch. In der zweiten Liga gibt es weniger Zuschauer. Das bedeutet auch, dass die Einnahmenausfälle nicht so hoch sind wie in der ersten Liga. Gleiches gilt für die Spielergehälter, weshalb aktuell sogar alle 14 Teams im Unterhaus ran dürfen. Auch die Oberliga ist übrigens in den Spielbetrieb gestartet – allerdings nur deshalb, weil ihr in diesem Herbst eine wichtige formale Hürde genommen wurde. Die Oberligen gelten jetzt nämlich als Profiligen, alle Ligen drunter können nicht in die Saison starten.

Spieler wollen aufs Eis – DEL zögert

In die Saison starten, würde die DEL auch gerne. Doch ohne Zuschauer ist das finanziell kaum realisierbar, da die Spieler ja dann wieder aus der Kurzarbeit rausgeholt werden müssten. Nicht alle Vereine können das ohne Zuschauereinnahmen stemmen. Deswegen wurde der Saisonstart jetzt schon mehrfach verschoben. Stand jetzt: auf Mitte Dezember. Zwar besteht bei den Liga-Verantwortlichen logischerweise nicht die naive Hoffnung, dass bis dahin wieder alle Fans in die Hallen zugelassen werden, allerdings sieht sich die DEL-Spitze gezwungen, ihre Haltung zu überdenken und sich Geisterspielen doch irgendwie anzunähern. Auch wenn nicht alle Vereine da einfach so mitziehen können und deshalb auf staatliche Finanzhilfe plädieren, die bisher ausgeblieben ist und sich aktuell auch nicht wirklich abzeichnet.

Die Spieler wollen wieder aufs Eis – Die DEL zögert und schielt derzeit auf Probe-Projekte, bei denen die deutschen Eishockey-Spieler zumindest mal wieder ran dürfen. Vor wenigen Tagen ging der Deutschland-Cup des DEB zu Ende. Zugegeben: durchaus anders als sonst, nämlich mit einer Reihe von Absagen, wodurch zwei deutsche Mannschaften antraten – aber auch mit funktionierenden Test-Verfahren, wohlgemerkt durchweg negativen Tests und euphorischen deutschen Spielern, die den DEL-Start aus ihrer Sicht quasi symbolisch ebneten.

Magenta Sport Cup – Großer Eishockey-Stellenwert beim Sender

Wenn am 19. November dann die Entscheidung fällt, ob die Saison startet oder nicht, läuft gerade noch ein weiterer Cup, dessen Erwähnung auch ob des Kerns dieses Blogs nicht zu kurz kommen sollte: Der Magenta Sport Cup. Wie viele hier wahrscheinlich wissen, überträgt die Telekom-Tochter den Eishockeysport schon seit vielen Jahren mit Begeisterung. Die DEL ist zu einem Aushängeschild für den Pay-TV-Sender geworden. Den Stellenwert des Profi-Eishockeys für den Sender aus Holzkirchen kann man spätestens jetzt am Magenta Sport Cup ablesen. Wie der Name nämlich offenbart, ist es Magenta Sport selbst, das inmitten der Corona-Krise mit dieser Spielidee um die Ecke kam und den Cup nun ausrichtet. Denn natürlich fehlen auch dem Medienunternehmen die Einnahmen der DEL-Übertragung, das darf man nicht vergessen. Der Cup ist daher kein netter Bonus, sondern für alle Beteiligten eine große Sache.

Kurz zum Modus: Im Grunde handelt es sich um ein klassisches Turniersystem. Anfangs treten jeweils vier DEL-Teams in zwei Gruppen an und messen sich dort je zweimal mit allen anderen Gruppen-Konkurrenten. Dann landen die besten zwei im Halbfinale und spielen ohne Rückspiel die beiden Finalisten aus, welche dann wiederum unter sich den Sieger des ersten und vielleicht einzigen Magenta Sport Cups ausmachen.

Die acht teilnehmenden Mannschaften in Gruppe A und Gruppe B: 

Gruppe A:

  • Krefeld Pinguine
  • Düsseldorfer EG
  • Grizzlys Wolfsburg
  • Fischtown Pinguins Bremerhaven

Gruppe B:

  • EHC Red Bull München
  • Schwenningen Wilds Wings
  • Adler Mannheim
  • Eisbären Berlin

Ich bin sehr gespannt auf den Verlauf des Cups, der im Übrigen gestern begonnen hat. Auch ohne Zuschauer helfen die Reporter von Magenta Sport dabei, eine spannende Atmosphäre zu erzeugen und Hintergründe zu liefern. So war es auch schon gestern zum Auftakt und wird es gleich ab 19.30 Uhr beim zweiten Matchday sein. Allerdings schickt Magenta Sport fortan – zumindest bei den nächsten Gruppenspielen – dann nicht mehr noch extra einen Moderator und Experten mit ins Rennen. Das Privileg wird uns nur noch heute zu Teil.

Magenta Sport kann Signalwirkung entfachen

Auf seiner Webseite schreibt Magenta Sport: „Die Fans der DEL-Clubs können sich freuen! Auch wenn der Saisonstart 2020/2021 auf Mitte Dezember verschoben wurde, bekommst du bei Magenta Sport die Chance, endlich wieder deinen Club anzufeuern.“ Das stimmt allerdings nicht ganz. Denn tatsächlich treten nur acht der aktuell 14 DEL-Vertreter bei diesem Cup an. Gründe dafür sind eben genau die oben genannten.

Und die anderen sechs Vereine? Die können eine Teilnahme nicht realisieren und sitzen den Cup aus. In der stillen Hoffnung, dass die DEL vielleicht doch früher als erwartet wieder mit Zuschauern an den Start geht. Tut sie das nicht, kann das eine Bankrotterklärung für viele Klubs sein. 

Ich glaube, dass der Magenta Sport Cup an dieser Stelle eine gute Sache ist, um dem Eishockey wieder eine Bühne zu geben. Jetzt mögen manche sagen, dass das denen, die nicht teilnehmen können, auch nicht weiterhilft. Und dass der Cup höchstens Probelauf einer DEL-Saison mit wenigen Mannschaften ohne Zuschauer ist. Das mag auf den ersten Blick auch so sein. Doch da kann Magenta ja nichts für. Die Verantwortung liegt vielmehr bei den Vereinen, der Liga und nicht zuletzt bei denjenigen, die Subventionen gewähren können.

Zudem geht es beim Magenta Sport Cup auch um eine Signalwirkung beim Versuch, den Sport wieder auf den Plan zu rufen. Die Alternative wäre es, solche Cups nicht auszurichten und womöglich auch die DEL-Saison komplett abzusagen. Das wiederum wäre ein Fiasko für den gesamten Eishockey-Sport in Deutschland. Und dieses Szenario ist zumindest nicht ganz unwahrscheinlich – während im Profi-Fußball alles momentan etwas glatter zu laufen scheint.

Monolog beendet. Nun zum Tagesgeschäft.

Die Ansetzungen vom 13. November bis zum 16. November 2020

UEFA Nations League, 05. Spieltag

Samstag, 14. November 2020, ab 20.15 Uhr (ZDF)

Gruppe A4: Deutschland – Ukraine (20.45 Uhr)

Béla Réthy, Interviews: Boris Büchler und Nils Kaben

Moderation: Katrin Müller-Hohenstein, Experte: Per Mertesacker

ab 20.45 Uhr (DAZN)

Gruppe A3: Portugal – Frankreich (20.45 Uhr)

Lukas Schönmüller, Experte: Alexis Menuge

Gruppe A3: Schweden – Kroatien (20.45 Uhr)

tba

Gruppe A4: Schweiz – Spanien (20.45 Uhr)

Jan Platte, Experte: Ralph Gunesch

Sonntag, 15. November 2020, ab 18.00 Uhr (DAZN)

Gruppe A1: Niederlande Bosnien Herzegowina (18.00 Uhr)

David Ploch

Gruppe B3: Türkei – Russland (18.00 Uhr)

Freddie Schulz

Gruppe B4: Wales – Irland (18.00 Uhr)

Mario Rieker

ab 20.30 Uhr (DAZN)

GoalZone Lukas Schönmüller, Experte: Sebastian Kneißl

Gruppe A2: Belgien – England (20.45 Uhr)

Uli Hebel

Gruppe A1: Italien – Polen (20.45 Uhr)

Carsten Fuß

Gruppe B1: Österreich – Nordirland (20.45 Uhr)

Max Gross


3. Liga, 10. Spieltag

Freitag, 13. November 2020, ab 18.30 Uhr (Magenta Sport)

Viktoria Köln 1.FC Saarbrücken (19.00 Uhr)

Markus Höhner, Experte: Martin Lanig

Moderation: Konstantin Klostermann

Samstag, 14. November 2020, ab 13.45 Uhr (Magenta Sport)

Konferenz (14.00 Uhr)

Alex Kunz und Sascha Bandermann

SV Wehen Wiesbaden FSV Zwickau (14.00 Uhr)

Sönke Sievers

Moderation: Tobi Schäfer

Türkgücü München MSV Duisburg (14.00 Uhr)

Alex Klich

Moderation: Basti Schwele

Waldhof Mannheim FC Ingolstadt (14.00 Uhr)

Mario Bast

Moderation: Cedric Pick

ab 13.45 Uhr (Magenta Sport)/ ab 14.00 Uhr (SWR, MDR, BR)

1.FC Kaiserslautern 1.FC Magdeburg (14.00 Uhr)

Magenta Sport: Christian Straßburger

SWR: Florian Winkler

Moderation (Magenta Sport): Thomas Wagner

Moderation (SWR): Christian Döring

Hallescher FC Hansa Rostock (14.00 Uhr)

Magenta Sport: Markus Herwig

MDR: Eik Galley

Moderation (Magenta Sport): Thomas Wagner

Moderation (MDR): René Kindermann, Experte: Lutz Lindemann

KFC Uerdingen SpVgg Unterhaching (14.00 Uhr)

Magenta Sport: Stefan Fuckert

BR: Philipp Eger

Moderation (Magenta Sport): Thomas Wagner

Moderation (BR): Markus Othmer

Sonntag, 15. November 2020, ab 12.45 Uhr (Magenta Sport)

FC Bayern München II SV Meppen (13.00 Uhr)

Franz Büchner

Moderation: Kevin Gerwin

ab 13.45 Uhr (Magenta Sport)

Dynamo Dresden 1860 München (14.00 Uhr)

Andreas Mann

Moderation: Anett Sattler

Montag, 16. November 2020, ab 18.45 Uhr (Magenta Sport)

SC Verl VfB Lübeck (19.00 Uhr)

Christian Straßburger

Moderation: Gari Paubandt


Bundesliga, Frauen, 09. Spieltag

Freitag, 13. November 2020, ab 19 Uhr (Eurosport) / ab 19.15 Uhr (Magenta Sport)

1.FFC Frankfurt 1.FFC Turbine Potsdam (19.15 Uhr)

Eurosport: Matthias Stach

Magenta Sport: Oskar Heirler

Samstag, 14. November 2020, ab 14 Uhr (Magenta Sport/NDR/BR)

FC Bayern München VfL Wolfsburg (14.00 Uhr)

Magenta Sport: Alex Kunz

BR/NDR:Bernd Schmelzer

Moderation (BR): Julia Büchler, Gast: Verena Schweers

Moderation (NDR): Ina Kast, Gast: Almuth Schult

ab 16.00 Uhr (Magenta Sport)

SGS Essen-Schönebeck 19/68 SC Freiburg (16.00 Uhr)

Martin Piller


Testspiele (Sky Sport News)

Freitag, 13. November 2020

ab 13.45 Uhr

SV Werder Bremen FC St. Pauli (14.00 Uhr)

Jaron Steiner, Field-Reporter: Jurek Rohrberg

Samstag, 14. November 2020

ab 11.45 Uhr

Hannover 96 VfL Wolfsburg (14.00 Uhr)

Martin Weinberger, Field-Reporter: Sven Töllner


Internationaler Fussball (Sportdigital FUSSBALL)

Samstag, 14. November 2020

J. League, 27. Spieltag: Kashima Antlers Kawasaki Frontale (09.00 Uhr)

Christian Blunck

Liga Profesional, 03. Spieltag: Racing Club Arsenal de Sarandi (22.45 Uhr)

Christian Blunck


MagentaSport Cup (Magenta Sport), EISHOCKEY

Donnerstag, 12. November 2020

Adler Mannheim – EHC Red Bull München (19.15 Uhr)

Christoph Stadtler, Experte: Christoph Ullmann

Moderation: Hans Finger

Freitag, 13. November 2020

Eisbären Berlin – Schwenninger Wild Wings (19.15 Uhr)

Michael Maske

Samstag, 14. November 2020

Grizzlys Wolfsburg – Düsseldorfer EG (16.45 Uhr)

Mirko Heintz

Sonntag, 15. November 2020

EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings (13.45 Uhr)

Jan Lüdeke

DEL 2, 04. Spieltag (Magenta Sport)

Sonntag, 15. November 2020

Dresdner Eislöwen – Löwen Frankfurt (16.45 Uhr)

Christoph Stadtler

Die Analyse

ZDF „nur“ teilweise aus dem Stadion

In der Nations League ist wieder mal das ZDF dran. Die Öffentlich- Rechtlichen wechseln sich ja hier bekanntlich ab. Wenig überraschend meldet sich Béla Réthy mit der Partie der deutschen Nationalmannschaft gegen die Ukraine. Im Vergleich zu Hagemann/Freund am Dienstag wird Réthy in Leipzig vor Ort sein. Per Mertesacker hat sich seinen Stammplatz erobert. Na gut, so ganz stimmt das nicht – neben ihm ist ja auch noch Ex-Hannoveraner Hanno Balitsch für das Zweite Deutsche Fernsehen im Einsatz. Aber immerhin in der Nations League hat der Mann aus der Eistonne seinen bislang unangefochtenen Platz gefunden. Moderieren wird Katrin Müller-Hohenstein. Beide melden sich aus dem Studio in Mainz. Zuletzt in Stuttgart war das ZDF mit der Crew ja wieder im Stadion – jetzt nur ein Teil.

Die übrigen Partien der Nations League werden von DAZN übertragen. Es fehlen bis dato noch die Ansetzungen bei Dänemark gegen Island und Schweden gegen Kroatien. Im letzten Fall ist tatsächlich noch eine Besetzung zu erwarten, die gab es am 3. Spieltag der NL auch. Bei Dänemark gegen Island gab es zuletzt auch keinen deutschen Kommentar, obwohl es sich bei Teams um Mannschaften aus der Liga A handelt.

Platte bleibt Spanien treu – Portugal trifft auf Frankreich

Genug über das, was nicht da ist und weiter zum Wesentlichen: DAZNs Chef-Kommentator lässt es sich nicht nehmen wieder das Kräftemessen der Schweiz mit Spanien zu kommentieren. Grundsätzlich hat es sicher seine Vorteile, wenn ein Kommentator beide Spiele übernimmt, da er dann umso besser im Bilde sein sollte. Ich persönlich mag es lieber – aber das ist mir im Grunde auch nur bei den wirklich wichtigen Begegnungen wichtig – wenn die Sender in Hin- und Rückspiel auf variierendes Personal setzen. In diesem Fall ist es natürlich zu verschmerzen. Experte an seiner Seite ist Ralph Gunesch.

Zeitgleich kommt es zum Showdown zwischen Portugal und Frankreich. Der Experte war mit Alexis Menuge bereits vorprogrammiert. Ebenfalls das Headset auf hat hier Lukas Schönmüller. Wenn die Niederlande am Sonntag auf Bosnien-Herzegowina trifft, ist das eine Sache für David Ploch. Freddie Schulz übernimmt bei Türkei – Russland und Mario Rieker kommentiert das Insel-Duell zwischen Wales und Irland. Wer wurde aus dem DAZN-Lager jetzt noch nicht genannt? Richtig, Uli Hebel. Der begleitet Belgien gegen England. Zur gleichen Zeit widmet sich Carsten Fuß der Partie Italien gegen Polen. Bei Österreich gegen Nordirland gibt Max Gross den Kommentator.

Keine Überraschungen in Liga drei – auch nicht im Aufsteiger-Duell

In der dritten Liga gibt es keine Überraschungen. Konstantin Klostermann, der ja auch beim Eishockey im Einsatz ist, moderiert zum Spieltagsauftakt bei Viktoria Köln gegen Saarbrücken. Andere Vertreter, die sonst auch im Fußball mit dabei sind, verbleiben in den nächsten Tagen komplett beim Eishockey. Das trifft auf Christoph Stadtler und Jan Lüdeke zu. Umgekehrt bleibt Basti Schwele ohne Eishockey-Einsatz, moderiert dafür aber die Begegnung zwischen Türkgücü München und dem MSV Duisburg. Und wo wir schon wieder beim Thema sind: Die Ansetzungen im Magenta Sport Cup habe ich übrigens auch noch eben unten mit angeführt. Lohnenswert ist in der 3.Liga übrigens das Montagabendspiel, dort messen sich nämlich die beiden Aufsteiger SC Verl und VfB Lübeck. Christian Straßburger ist mit von der Partie.

In diesem Sinne, Euch ein schönes Wochenende!

9 Antworten zu “1124 – Magenta Sport Cup ruft Eishockey auf den Plan”

  1. Das Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg läuft am Sonntag ab 14:00 Uhr auch im BR und NDR, Kommentator ist Bernd Schmelzer.

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