„Ich habe denen alles zu verdanken.“

Die Coronakrise nutzen auch wir zur Entschleunigung. Natürlich wird weiter an neuen Ideen, Interviews, etc gearbeitet – Anfang April soll´s soweit sein. Dies hatten wir im letzten Eintrag bereits angekündigt. Bis dahin der Verweis auf ein Interview, dass wir Ende letzten Jahres mit Sky-Kommentator Joachim Hebel geführt hatten.

Joachim „Jogi“ Hebel kommentiert seit dieser Saison Premier League-Spiele auf Sky. Im exklusiven kommentatorenblog-Interview verrrät er uns, wie er Fußballkommentator geworden ist und spricht über seine beruflichen und sportlichen Vorbilder, Social Media, seinen Wechsel von DAZN zu Sky, den Kommentar aus der Box und – klar: sein jüngerer Bruder Uli kommt auch nicht zu kurz.

kommentatorenblog: Jogi Hebel, 33 Jahre alt, Fußballkommentator bei Sky! Klingt gut, oder?

Joachim Hebel: Joa (lacht), das hätte ich mir als kleines Kind nicht erträumen lassen.

Ihr kommt aus dem Süden der Republik, oder?

Ja genau, Uli und ich sind in Burghausen an der österreichischen Grenze geboren.

Und da wird man Bayern-Fan?

Nein (schmunzelt).

Sondern?

Es gibt ein Team mit dem ich sympathisiere.

Du umschreibst das schön – das klassische Sympathisieren.

Es ist tatsächlich so. Allerdings weiß auch fast keiner, um welches Team es sich handelt und das soll auch so bleiben. Lustiger Weise wurde mittlerweile schon vieles genannt: Manchester United, Manchester City, Liverpool, Tottenham – der Verein war aber noch nicht dabei.

Wir halten also fest: Du „sympathisierst“ nicht mit einem Bundesligisten, sondern mit einem Premier League-Team.

Korrekt. Aber es existiert wirklich nur Sympathie. Ich bin kein Fan eines Vereins.

Diplomatische Antwort, die wir jetzt mal so stehen lassen. Und wie bist du dann Fußballkommentator geworden? Bitte erstmal nur der Schnelldurchlauf.

Okay (lacht). Wir haben als Kinder eigentlich oft Spiele auf der Konsole kommentiert. Ehrlicher Weise haben wir uns auch damals schon die Kollegen von ran, Eurosport & Co, beispielsweise Carsten Fuß oder Wolff Fuss, bis zum Umfallen angeschaut und auch analysiert. Mit meinem ersten Studium hat es nicht geklappt und über Umwege habe ich angefangen, Sportjournalismus zu studieren. Während des Studiums habe ich mich nebenbei bei kleineren Produktionen schon als Kommentator probiert und zusätzlich auch Probekommentare bei Sky abgegeben, was leider nicht funktioniert hat. Vor über zwei Jahren hat DAZN mir die Chance gegeben und in diesem Sommer ist dann das Angebot von Sky gekommen.

Du hast die Kollegen Fuß und Fuss bereits angesprochen. Hast du ein Vorbild aus der Branche?

Ich versuche mir von jedem etwas abzuschauen. Ein richtiges Vorbild habe ich nicht. Natürlich gibt es Kommentatoren, die ich richtig gut finde. Grundsätzlich habe ich den größten Respekt vor allen, weil ich weiß, wie hart der Weg dahin ist. Es gibt ja nicht den Ausbildungsberuf des Kommentators. Alle Kommentatoren sind Personen, denen das zugetraut wird und die was geleistet haben und auch jedes Wochenende etwas leisten müssen. Jeder, der mal auf dieser Position saß, weiß, wie schwer das ist.

Und wenn du dich für einen als Zuschauer entscheiden müsstest? Wem hörst du gerne zu?

Dann würde ich tatsächlich meinen Bruder wählen. Gelernt habe ich auch am meisten von ihm. Er hat sich mit mir hingesetzt, als er schon als Kommentator gearbeitet hat und ich noch nicht. Wir haben einen Plan erarbeitet, was ich wann, wie und wo zu sagen habe. Und natürlich höre ich ihm auch gerne zu und schau mir was von ihm ab. Ich finde was Formulierungen angeht, ist er unfassbar.

Und fußballerisch – gibt es da einen Lieblingsspieler? In meiner jüngeren Generation heißt es immer Messi oder Ronaldo. Ich bin zum Beispiel eher auf der Seite von Cristiano Ronaldo.

Ich würde auch den Namen Ronaldo nennen – nur das Cristiano wegstreichen. Der brasilianische Ronaldo war eine Urgewalt. Für mich nach wie vor der beste Fußballer, den ich je gesehen habe. Klingt nostalgisch, aber die Dynamik, die Technik, die Schnelligkeit, der Spielwitz – für mich alles unerreicht.

Zurück zum Sportjournalisten-Dasein. Beruflich hast du dich in den letzten Jahren schnell weiterentwickelt. In unterschiedlichsten Funktionen warst du bereits für SkySportNews, Eurosport und DAZN tätig. Es ist ja kein Geheimnis, dass sich auch die beruflichen Wege von deinem Bruder und dir gekreuzt haben. Wo, Wann und Wie war das? Nimm uns da mal mit.

Ich bin nach München gegangen und habe hier studiert. Uli fand das immer cool und hat irgendwann gesagt, dass er das auch machen möchte. Kurze Zeit später hat er in Burghausen alles abgebrochen und ist auch nach München gekommen. „Die Reise“ startete für ihn mit einem Praktikum bei Sport1.fm, wo er auch schon Spiele kommentieren durfte. Uli hat also schon viel früher kommentiert als ich. Bei SkySportNews hat er dann ein Pflichtpraktikum für die Uni gemacht, während ich dort schon angestellt war. Da haben wir quasi das erste Mal indirekt zusammengearbeitet – zumindest in der selben Redaktion. Parallel hat er in dieser Zeit weiterhin für Sport1.fm kommentiert. Schließlich kam 2016 das Angebot von DAZN, um dort einer der ersten Kommentatoren zu werden. Das Angebot hat er natürlich angenommen. Dann waren wir quasi wieder „getrennt“. Unsere Wege kreuzten sich wieder, als ich Ende 2017 bei DAZN angefangen habe.

Die Marke „die Hebel-Brüder“ klingt ja auch ganz interessant. Ihr beide hattet ja auch mal zusammen einen Podcast. Doppelkommentar könnte ich mir bei euch beiden auch vorstellen. Habt ihr sowas vielleicht mal angefragt? Habt ihr Zukunftspläne als Duo?

Den Doppelkommentar haben wir mal bei DAZN angefragt und es wurde auch als gute Idee eingeschätzt. Wir sollten bei einem kleineren Spiel, ich glaube erste kroatische Liga, uns mal versuchen. Ist ja klar, dass so etwas nicht bei Manchester City gegen Liverpool passiert. Das Ganze kam aber irgendwie nicht zustande und jetzt ist das Thema ja sowieso erstmal durch, weil wir ja bei unterschiedlichen Sendern arbeiten. Und jetzt kommt die Marketing-Aussage: In Bezug auf andere Projekte könnte vielleicht etwas kommen…

Aha, also schauen wir bis Ende des Jahres aufmerksam in den Sozialen Medien auf die Accounts der Hebel-Brüder. Zurück zum Alltagsgeschäft! In diesem Sommer dann der Wechsel von DAZN zu Sky. Du hast diesen Schritt mit diesem Tweet aus deiner Sicht „offiziell“ gemacht, weil es schon durchgesickert ist. War es dir kein Anliegen, dass quasi als erster zu kommunizieren?

Nein, überhaupt nicht. Ich hätte einfach die offizielle Meldung von Sky abgewartet. Aber immer mehr Leute haben mich angesprochen, ob es denn stimme, dass ich weiter Premier League kommentiere – da irgendwo eine Spielansetzung aufgetaucht ist. Bei Twitter wurde ich dann mehrfach angeschrieben. Darauf habe ich dann diesen Tweet verfasst. Der wurde dann beispielsweise von Quotenmeter oder DWDL aufgenommen und beide Portal haben jeweils eine Meldung daraus gemacht. Ich nehme mich jetzt nicht so wichtig, als ob ich das kommunizieren müsste. Im heutigen Zeitalter gibt es immer jemanden, der so etwas herausfindet. Teilweise bekomme ich meinen Dienstplan gesagt und am selben Tag schreibt mir irgendwer auf Twitter, dass ich das und das Spiel kommentiere, was ich selber erst seit zwei Stunden weiß. Find ich eigentlich ganz cool, was einige da so drauf haben (schmunzelt).

Wir sprechen aus Erfahrung. Es gibt genug Quellen, um dies herauszufinden.

Ja, damit hätte ich nicht gerechnet. Aber jetzt ist es so – und das ist auch in Ordnung so. Natürlich hat es mich auch gefreut, dass es von einigen aufgenommen wurde.

Und warum bist du von DAZN zu Sky gewechselt?

Es war keine Entscheidung gegen DAZN, sondern für eine neue Aufgabe. Ich habe das Angebot von Sky, wöchentlich Premier League zu kommentieren, bekommen. Das, was ich schon immer machen wollte. Deswegen war die Entscheidung auch ziemlich schnell klar. Ich habe DAZN alles zu verdanken. Ohne Michael Bracher (Anm. d. Red.: ehemaliger Chefredakteur von DAZN) und seinen persönlichen Einsatz hätte ich nie ein Fußballspiel im Fernsehen kommentiert. Ich habe mich damals bei ihm vorgestellt, als sein Team eigentlich voll war. Er wollte dennoch mit mir sprechen. Nach einer Stunde Gespräch drehte er sich zu mir und sagte: „Welcome to DAZN – du kriegst das hin“. Auch mit meinen ehemaligen Kollegen habe ich noch regelmäßig Kontakt und bin mit vielen auch privat befreundet.

Im Schnitt kommentierst du zwei Premier League-Spiele am Wochenende – eins live plus eins Re-Live. Wie bereitest du dich auf deine Einsätze vor?

In der Regel fange ich bereits am Montag mit der Vorbereitung an. Ich schreibe mir die „Basics“, sprich unter anderem die Ergebnisse der letzten Spiele, die Schiedsrichter, die Trainer, die Besitzer usw., auf. Bei Mannschaften, die ich in dieser Saison schon kommentiert habe, kann ich an dieser Stelle schon auf einen gewissen Fundus zurückgreifen. Der Rechercheaufwand ist hier also geringer. Außerdem mache ich mir für jeden Spieler des Teams ein „Spielerkärtchen“. Auf den Karten notiere ich unter anderem Größe, Alter, Nation, Einsatzzahlen, Ex-Vereine und die wichtigste Statistiken. Zusätzlich zu diesen „hard-facts“ versuche ich auch abzudecken, was über den Spieler in der Presse steht. Ich „google“ quasi jeden Spieler einzeln, um auch ein paar „soft-facts“ zu haben. Diese benötigt man nicht immer, aber ich hatte mal den Fall, das Troy Deeney (Anm. d. Red.: Stürmer des FC Watfords) Joe Allen (Anm. d. Red.: Mittelfeldspieler von Stoke City) am Hals packte. An der Stelle kannst du dann als Kommentator einen Mehrwert bieten und erzählen, dass Troy Deeney mal wegen Körperverletzung verurteilt wurde und drei Monate im Knast saß.

Die Sache mit den „Spielerkärtchen“ machst du handschriftlich, oder?

Ja, die Karten mache ich handschriftlich. Zum Spiel erarbeite ich mir noch eine Art „zweigeteilte“ Word-Seite – auf der linken Seite das Heimteam und auf der rechten Seite die Gastmannschaft. Diese Datei fülle ich dann mit den eben genannten Basics und weiteren Aspekten, wie beispielsweise dem taktischen Profil, auf. Ich schreibe mir zudem immer fünf Sachen auf, welche die jeweilige Mannschaft verbessern muss beziehungsweise was die Schlüssel zum Erfolg sind. Diese Datei wird dann zwischen 10 und 15 Seiten lang. Und während des Spiels kann ich dann auf meinem Laptop darauf zurückgreifen. In der digitalen Version habe ich zudem den Vorteil, dass ich auch nach Wörtern suchen kann. Falls ich meinen Laptop vergesse, kann ich zudem auf meinem Handy oder Tablet in der Cloud auf die Informationen zurückgreifen. Natürlich habe ich auch noch ein kleines Archiv in meinem Kopf. Das ist sicher auch paar Seiten lang.

Und die Spielerkärtchen sind aus Karteikarten? Sammelst du die auch?

Ja und ja (schmunzelt). Ich habe mir im Internet mal tausend Karteikarten bestellt. Die Spielerkärtchen werden dann meistens für jedes Spiel neu erstellt. Ich habe letztens an darauffolgenden Wochenenden Spiele von West Ham kommentiert – dann korrigiere und ergänze ich natürlich nur die „alten“ Spielerkärtchen. Und tatsächlich werden die nicht weggeworfen, weil da Geschichten oder Statistiken stehen können, die vielleicht nochmal interessant werden können. Mittlerweile habe ich einen Ordner mit 20 Folien, also pro Team eine, wo ich die einsortiere.

Kommen wir zurück auf deine Einsätze am Wochenende! Du hast schon ein paar Mal am Samstag in der Premier League das frühe Spiel um 13.30 Uhr oder das späte Spiel um 18.00 Uhr kommentiert – soweit so gut. Am gleichen Tag hast du um 16.00 Uhr noch ein Spiel kommentiert, dass später relive auf SkySport läuft. Zusammenfassungen für beide Spiele übernimmst du auch. Klingt nach einem harten Samstag, oder?

Ja, der Ablauf ist schon nicht ohne (lächelt). Man darf ja nicht denken, dass meine Arbeit getan ist, wenn das Spiel abgepfiffen ist. Du machst deine Sendung zu Ende, du bewertest noch die Spieler des Tages und machst die Highlights. Schließlich kommentierst du noch eine andere Zusammenfassung für die Online-Kollegen. Da kann ́s schonmal eng werden, weil zwischen den Spielen auch nicht ewig Zeit ist.

Premier League-Spiele im deutschen TV zu kommentieren, heißt auch gleichzeitig, dass fast alle Spiele aus der „Box“ kommentiert werden. Der Kommentar live aus dem Stadion bildet senderunabhängig die absolute Ausnahme. Wie stehst du zum Thema „Kommentar aus der Box“?

Es gibt immer Vor- und Nachteile. Ich war bei Uli vor ein paar Wochen mal bei einer Europa League-Partie in Frankfurt mit dabei. Im Stadion hast du den besseren Überblick und findest im Zweifel auch noch ein paar Kollegen, mit denen du dich austauschen kannst. Die Produktionen vor Ort sind halt unfassbar teuer. Deswegen ist es ja selbsterklärend, dass beispielsweise ein Spiel zwischen Crystal Palace und Everton im deutschen TV nie live aus dem Stadion kommentiert wird. Der Vorteil für den Kommentator, der aus der Box das Spiel begleitet, ist die Ruhe die Fehlerminimierung und die Zeitersparnis. Du hast eine kürzere Ablaufbesprechung, keine Durchlaufproben, keine Maske, etc..

Ganz anderes Thema: Social Media. Zuletzt ist dem Kollegen Frank Buschmann mal wieder der „Kragen geplatzt“, weil er in den sozialen Netzwerken kritisiert wurde. „Buschi“ hat für seine Übergabe in der Konferenz zu lange gebraucht, sodass die Zuschauer den Führungstreffer des SC Paderborn nicht live gesehen haben. Kannst du seine Reaktion nachvollziehen?

Erstmal kann ich Frank Buschmanns Reaktion nachvollziehen. Nicht komplett, weil ich einfach dieses Ausmaß noch nicht hatte. Frank Buschmann bekommt wahrscheinlich 70.000 mal so viele Nachrichten wie ich. Kritik ist immer gerne gesehen – aber einige User sind in Sachen Wortwahl völlig falsch unterwegs.

Du deutest gerade schon an, dass du auch ab und zu derartige Nachrichten bekommst. Wie gehst du damit um?

Ja, fast jeder in der Branche kriegt diese Nachrichten. Ich habe für mich drei Wege für den Umgang gefunden. Bei sachlicher Kritik diskutiere ich gerne. Bei Anzeichen von Polemik lass ich die Diskussion bleiben. Und wenn mich wer wirklich beleidigt, schreibe ich zurück und frage denjenigen, ob er sachlich diskutieren oder einfach nur pöbeln will. Einige entschuldigen sich für die Wortwahl und starten eine sachliche Diskussion. Andere antworten dann nicht mehr.

Aus „Blogger-Sicht“ war der Fehler übrigens auch nicht „so riesig“.

Natürlich nicht. Kann jedem mal passieren. Eine Formulierung ist eine Sekunde zu lange – und dann fällt das Tor. Das ist manchmal auch Pech.

Diese Sache ist ja in einer Bundesligakonferenz passiert – wahrscheinlich auch ein Ziel für einen Kommentator. Du hast diese Saison bereits RB Leipzig relive in der Champions League kommentiert, wie bereits auch mal bei DAZN. Achtung: Jetzt kommt eine rhetorische Frage: Champions League, Bundesliga – möchstest du das bei Sky auch mal kommentieren?

Ich versuche, mich jeden Tag zu verbessern und gebe immer maximalen Einsatz. Ich war diese Saison ja schon einmal in der Champions League aktiv – auch in der letzten bei DAZN. Dort habe habe ich auch schon Europa League kommentiert. Aktuell ist es viel Premier League. Aber ich bin mit meinen Ambitionen noch nicht am Ende.

Zum Abschluss noch eine kleine Schnellfragerunde…

Würdest du lieber mal ein Premier League Spiel live aus dem Stadion kommentieren oder in der Bundesligakonferenz sitzen?

Echt schwierig, ich würde gerne beides machen.

Lineares Fernsehen oder Streaming?

Lineares Fernsehen gleich Null. Ich verfolge Fußball- und Polittalks. Aber ich rufe sie im Nachhinein ab.

Wolff Fuss oder Frank Buschmann?

Wolff Fuss, weil er mir an der Uni für einen Beitrag mal eine eins plus gegeben hat. Deswegen sage ich als Dankeschön dafür Wolff Fuss (lacht).

Jan Platte oder Uli Hebel?

Uli Hebel always (lacht laut).

Lothar Matthäus oder Didi Hamann?

Didi Hamann war damals in unserem Podcast mal zu Gast. Lothar Matthäus hat mir mal Gummibärchen geklaut. Ich habe zu beiden eine Geschichte und kann mit beiden ganz gut.

Dann fange ich mit Hummels oder Gunesch gar nicht erst an. Sky oder DAZN? Auch darauf brauchst du keine Antwort geben. Und wenn du mal kein Fußball kommentierst und schaust, dann interessieren dich welche Sportarten besonders?

Basketball (NBA) und Boxen. Ich habe sogar ein-, zweimal in der Basketball-Regionalliga gespielt. Basketball war ich eigentlich ganz gut. Zu klein und zu langsam, aber nicht zu schlecht.

Und dein Bruder und du verbringen auch mal keine Zeit an der Konsole, oder?

Wir spielen beide jährlich nur zwei Spiele: FIFA und NBA. Und beide Spiele werden immer wieder aufs Neue durchgespielt. Tatsächlich haben wir noch nicht mal diesen Online-Zugang, Deswegen müssen die Leute in den sozialen Netzwerken fragen, ob man mal gegeneinander spielen kann, vertröstet werden. Wir spielen aber beide nur Karriere. Wir suchen uns einen Verein aus, verpflichten Spieler, etc..

Dann danke ich dir für über eine Stunde Gespräch.

Danke, hat mir großen Spaß gemacht.

Dieses Gespräch führte Leon Geis.